| 19.07.2017, 12:21 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die spektakuläre Feuer-Katastrophe am Grenfell Tower in London lenkte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Gebäudeverkleidungen. Die Diskussion zur Sicherheit von Fassaden und Dämmstoffen ist besonders für die Hersteller von EPS eine Herausforderung, sagt Oliver Kutsch, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Ceresana: „Expandierbares Polystyrol wird überwiegend von der Bauindustrie zur Isolation von Wärme, Kälte oder auch Schall eingesetzt.“ Ceresana hat bereits zum dritten Mal den Weltmarkt für diesen leichten, festen und fast beliebig formbaren Schaumstoff aus aufgeschäumtem Polystyrol untersucht: Im Jahr 2016 wurden weltweit rund 6,7 Millionen Tonnen EPS verbraucht. Energiesparen vs. Sicherheit? EPS steckt zwar auch zum Beispiel in Schutzhelmen und Schwimmwesten, in Getränkebechern, Verpackungen, Gießformen und zahlreichen weiteren Anwendungen – knapp 59 Prozent des EPS-Marktes machen derzeit aber Bau-Produkte aus. Besonders in Europa profitierte die Branche in den letzten Jahren von Klimaschutz-Bemühungen und staatlichen Fördermaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Weltweit kommen viele EPS-basierte Produkte beim Wohnungsneubau sowie der Sanierung von Altbauten zum Einsatz. Neben der Brandsicherheit ergeben sich dabei auch Fragen zum Einsatz von möglicherweise gesundheitsschädlichen Additiven und zur umweltverträglichen Entsorgung des praktischen Materials nach Gebrauch. Mit EPS konkurrieren zum Beispiel Glas- und Steinwolle, aber auch Dämmstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Schaumstoff für China Nach der neuen, vollständig überarbeiteten Ausgabe des EPS-Marktreports entfielen im Jahr 2016 rund 56 Prozent des globalen Verbrauchs auf die Region Asien-Pazifik. Aufgrund überdurchschnittlicher Wachstumsraten erwartet Ceresana, dass dort die EPS-Nachfrage auf über fünf Millionen Tonnen steigen wird. Die Entwicklung des chinesischen Bausektors hat sich demnach zwar deutlich abgekühlt, der Bedarf für Verpackungen sei aber ungebrochen. Weltweit machen Verpackungen, zum Beispiel für den Transport von frischem Fisch oder Elektronikprodukten, über ein Drittel des EPS-Verbrauchs aus. Vor allem in den Ländern Asien-Pazifiks sowie Amerikas ist der Anteil von EPS-Verpackungen an der Gesamtnachfrage hoch. Besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern steigt nach wie vor der Pro-Kopf-Verbrauch von Verpackungen und weiteren EPS-Produkten. Die Studie in Kürze Kapitel 1 bietet eine umfassende Darstellung und Analyse des Weltmarkts für EPS - einschließlich Prognosen bis 2024: Für jede Region wird die Entwicklung von Verbrauch, Umsatz sowie Produktion dargestellt. In Kapitel 2 werden die 25 bedeutendsten nationalen EPS-Märkte einzeln betrachtet. Dazu gehören neben 7 EU-Staaten, USA, China und Japan auch z.B. Russland, Malaysia, Taiwan und Südafrika. Kapitel 3 untersucht detailliert die Anwendungsgebiete von EPS. Betrachtet werden dabei die Bereiche Verpackungen, Bauindustrie, Freizeit- Medizin- und Sportartikel und Spezialanwendungen. Kapitel 4 bietet nützliche Unternehmensprofile bedeutender Hersteller von EPS, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kapazitäten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 48 Herstellern geliefert, z.B. Alpek., BASF, Flint Hills, Loyal, Ming Dih, Nova Chemicals, SIBUR, Sunpor, SPL, Synthos und Wuxi Xingda. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: |
Ceresana Research, Konstanz
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