| 14.02.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mitte Januar 2007 hat die BASF (www.basf.com) in Ludwigshafen mit dem Bau einer neuen Anlage für den chemischen Grundstoff DHDPS begonnen. Die Anlage wird eine jährliche Produktionskapazität von 6.000 Jahrestonnen haben und soll Mitte 2008 in Betrieb gehen. DHDPS (Dihydroxydiphenylsulfon) ist ein Einsatzstoff für die Herstellung des Hochleistungskunststoffs Ultrason® E (Polyethersulfon: PES), den die BASF seit Anfang der 90er Jahre in Ludwigshafen fertigt. "Das globale Geschäft mit Ultrason ist außerordentlich erfolgreich. Die Wachstumsraten liegen bereits seit mehreren Jahren bei 20-30 Prozent. Daher ist der Bau der DHDPS-Anlage eine wichtige Investition, die einer verbesserten Rückwärtsintegration dient und uns dabei hilft, die Wertschöpfungskette auszubauen", sagt Dr. Harald Lauke, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Polymers der BASF. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Ultrason-Anlage in Ludwigshafen zur Zeit von 6.000 auf 12.000 Jahrestonnen Produktionskapazität ausgebaut. Durch diese Erweiterung wird der Bedarf an DHDPS so groß, dass sich die Investition in eine eigene DHDPS-Anlage für die BASF lohnt: Die gesamte Menge des in dieser neuen Anlage produzierten Materials wird für die Kunststoffherstellung verwendet. Bisher kaufte die BASF DHDPS für die Produktion von Ultrason zu. Hergestellt wird das DHDPS nach einem neuen, selbst entwickelten komplexen Verfahren. Die Übertragung der Forschungsergebnisse auf eine Großanlage und die geforderte hohe Qualität des DHDPS für die Weiterverarbeitung zu Ultrason stellte die Entwickler vor eine große Herausforderung. Zu Hilfe kam den Kunststoff-Experten der BASF-Verbund: "Unsere Kollegen von den Lederchemikalien besitzen umfangreiches Know-how über die Herstellung von DHDPS, das bisher in einer kleinen Anlage, in anderer Qualität und für eine ganz andere Anwendung – das Gerben von Leder – genutzt wurde. Zusammen konnten wir das neue Verfahren in eine großtechnische Anlage übertragen", erklärt Matthias Dietrich, Leiter der globalen Geschäftseinheit Ultrason® bei der BASF. Kunststoffe der Marke Ultrason® werden heute zum Beispiel für Reflektoren von Automobilscheinwerfern, im Kühl- und Ölkreislauf eines Motors, in einer Vielzahl elektrischer Anwendungen sowie in der Luftfahrt eingesetzt. Sie sind besonders für den Einsatz bei hohen Temperaturen bis zu 220 Grad Celsius geeignet. |
BASF AG, Ludwigshafen
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