| 09.10.2017, 15:01 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Chemiekonzern Grupa Azoty hat beschlossen, anstatt der geplanten Propylenanlage in Police bei Szczecin eine kombinierte Anlage zur Herstellung von Propylen und Polypropylen zu errichten. Wie der Konzern am Freitag letzter Woche bekannt gab, fiel diese Entscheidung im Vorstand der Projektgesellschaft PDH Polska, als nächsten Schritt müssen nun Aufsichtsrat und Hauptversammlung ihre Zustimmung geben. Neben dem Bau des Werks mit einer Kapazität von 400.000 Jahrestonnen Polypropylen umfasst das Investitionsprojekt den Bau eines Hafens mit Tanklager sowie der zugehören Hilfs- und Transportinfrastruktur. Das Werk soll Teil der Sonderwirtschaftszone (SWZ) Pomorskie werden und zwischen 2019 und 2022 direkt neben dem bestehenden Chemiewerk in Police entstehen. "Für Grupa Azoty ist die Erweiterung des Investitionsprojekts durch Polypropylen von strategischer Bedeutung. Sie ermöglicht uns die Weiterentwicklung unserer Geschäftstätigkeit außerhalb der Düngemittelproduktion und damit eine echte Diversifizierung unserer Umsätze und zusätzliche Gewinne", erklärte Konzernvorstand Wojciech Wardacki. Das Projekt sei außerdem volkswirtschaftlich bedeutungsvoll, da es Polen als einen der größten europäischen Verbraucher von Polypropylen rohstoffseitig unabhängig mache. Das Projektbudget steigt infolge der Erweiterung von ursprünglich rund 400 Mio. Euro auf 1,27 Mrd. Euro netto. Geplant ist eine Projektfinanzierung mit Beteiligung von Grupa Azoty. Weitere Informationen: grupaazoty.com Quelle: nov-ost.info |
Grupa Azoty, Tarnów, Polen
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