| 21.03.2018, 15:39 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die italienischen Hersteller von Maschinen und Werkzeugen für die Kunststoff- und Gummiverarbeitung konnten ihre Produktion im vergangenen Jahr deutlich steigern. Wie der Branchenverband Amaplast in einer Aussendung mitteilte, summierte sich der Wert der von den Unternehmen produzierten Erzeugnissen im Jahr 2017 auf insgesamt 4,67 Mrd. Euro. Das entsprach einer Steigerung gegenüber 2016 um 10 Prozent und ist zugleich das beste Jahresergebnis der Branche überhaupt. Beigetragen zum Wachstum hat laut Amaplast vor allem der Export, auf den mit 3,31 Mrd. Euro ca. 70 Prozent der Gesamtproduktion entfallen und der im Jahresvergleich um zwölf Prozent zulegte. Um zehn Prozent auf insgesamt 2,33 Mrd. Euro wuchs 2017 auch das Marktvolumen im Inland. Davon entfielen wiederum 970 Mio. Euro auf Importe, die dabei gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent stiegen. Wichtigste Exportmärkte für die italienische Kunststoffmaschinenbranche waren auch im Jahr 2017 die EU-Länder mit einem Anteile von 60,7 Prozent an den gesamten Ausfuhren (2016: 58,7 Prozent). Deutlich dahinter rangieren Asien mit 15,1 Prozent (2016: 16,7 Prozent), Nordamerika/NAFTA mit 13,7 Prozent (2016: 14,4 Prozent), Mittel- und Südamerika mit 5,6 Prozent (2016: 5,5 Prozent) sowie Afrika mit 4,9 Prozent (2016: 4,7 Prozent). Hauptabnehmerländer für Kunststoffmaschinen aus Italien waren dabei Deutschland mit einem Exportvolumen von 481 Mio. Euro (+19,7 Prozent), die USA mit 276 Mio. Euro (+20,4 Prozent), Frankreich mit 160 Mio. Euro (+21,5 Prozent) und Polen mit 159 Mio. Euro (-3,7 Prozent). Der größte Zuwachs gegenüber 2016 konnte mit +68,6 Prozent bei den Exporten nach Rumänien (96 Mio. Euro) erzielt werden, das sich damit unter den zehn wichtigsten Abnehmerländern platzierte und dort Russland verdrängte. Rückläufig waren im vergangenen Jahr u.a. die Ausfuhren nach China (-2,5 Prozent), Indien (-6 Prozent) und Mexiko (-16,7 Prozent). Besonders positiv ist die Entwicklung bei den Exporten von Maschinen zur Primärverarbeitung von Kunststoffen sowie bei Formen. Konkrete Zahlen zu den einzelnen Kategorien blieb Amaplast in der Aussendung allerdings schuldig. Insgesamt zeigte sich Verbandspräsident Alessandro Grassi sehr zufrieden über die Entwicklung in der Branche und wies u.a. darauf hin, dass einige Unternehmen derzeit Probleme hätten, alle Kundennachfragen zu bearbeiten. Zugleich nutzte Amaplast die aktuelle Aussendung, um auf die von 29. Mai bis zum 1. Juni in Mailand stattfindende Branchenmesse Plast 2018 aufmerksam zu machen. Weitere Informationen: www.amaplast.org Plast 2018, 29.05.-01.06.2018, Mailand, Italien |
Amaplast, Assago MI, Italien
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