| 23.04.2018, 15:26 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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Die STS Group AG, ein Nutzfahrzeug-Systemlieferant für die Automobilindustrie für Soft und Hard Trim Komponenten, bereitet den Börsengang im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse in 2018 vor. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hallbergmoos ist eine Tochtergesellschaft der Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares AG. Die STS Group entwickelt, produziert und vertreibt Kunststoffkomponenten und Systeme sowie Akustikteile vor allem für leichte und schwere Nutzfahrzeuge sowie für Pkw. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die führenden Nutzfahrzeughersteller sowie große internationale Automobilhersteller (OEMs). Insgesamt verfügt die 2013 entstandene Gruppe weltweit über 16 Produktionsstätten in sieben Ländern, mit Produktionsstätten in Europa, China, Nord- und Südamerika, inklusive dem NAFTA-Markt. Das Geschäft der STS Group ist in die drei Geschäftsbereiche STS Acoustics (Soft Trim Produkte), STS Plastics (Hard Trim Produkte) und STS Materials (Gemischte Verbund Recycling Produkte) aufgeteilt. Starke Geschäftsentwicklung Die STS Group AG blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück, das durch ein starkes Wachstum auf Basis einer Buy-and-Build-Strategie und dem Erreichen mehrerer Meilensteine geprägt war, sodass eine umfassende Erweiterung des Produkt- und Kundenportfolios auf globaler Ebene erzielt wurde: Mit der Integration der Ende 2016 erworbenen Mecaplast-Gruppe, dem Erwerb des Nutzfahrzeugzuliefergeschäfts der Plastik Omnium-Gruppe und dem Erwerb eines brasilianischen Werks der Autoneum-Gruppe habe die STS-Gruppe drei strategische Zukäufe erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Erwerb des Lkw-Geschäfts der Plastic Omnium-Gruppe und der Mecaplast-Gruppe mit Produktionsstätten in China, Mexiko, Frankreich und Deutschland hat STS sein Produktportfolio an Duroplast, Außenteilen und Modulen für Lkw-Kabinen und leichte Nutzfahrzeuge erweitert. Darüber hinaus hat die STS Group ihr Geschäft durch den Erwerb der brasilianischen Produktionsstätte der Autoneum-Gruppe auch nach Südamerika ausgeweitet. Durch die vollständige Integration der neuen Werke sollen in diesem und im nächsten Jahr Synergien entstehen. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die STS Group nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen auf pro-forma Basis unter Berücksichtigung der Akquisition des Lkw-Geschäfts der Plastic Omnium-Gruppe und des Erwerbs der Produktionsstätte der Autoneum-Gruppe in Brasilien wie vorstehend beschrieben einen Umsatz von ca. 425 Mio. Euro bei einem bereinigten EBITDA von ca. 24 Mio. Euro. Die STS Group beschäftigt derzeit ca. 2.500 Mitarbeiter und verfügt über einen geschätzten Auftragsbestand von 1,9 Mrd. Euro für die Jahre 2018 bis 2022. "Es war ein Jahr des dynamischen Wachstums. Mithilfe der Übernahmen haben wir die nächste Stufe erreicht und uns vom europäischen Zulieferer zu einem global agierenden Systemhersteller für die gesamte Branche entwickelt. 2018 ist ein Jahr der Integration. Wir verbessern Abläufe, heben Potenziale in den Produktionen und Verwaltungen und bringen innovative Produkte auf den Markt", sagt Andreas Becker, CEO der STS Group AG. Börsengang soll weiteres Wachstum unterstützen Im Zusammenhang mit dem Börsengang erwartet die Gesellschaft einen Emissionserlös aus der Platzierung von neuen Aktien in Höhe von rund 50 Mio. Euro. Der Emissionserlös soll der Finanzierung des weiteren organischen und anorganischen Wachstums in der globalen Automobilzulieferindustrie dienen. Es sei geplant, die aus dem Börsengang zufließenden Mittel insbesondere für die weitere Expansion in China und Nordamerika, die zunehmende Ausdehnung der Produktion nach Osteuropa und die Ausweitung der Automatisierung sowie für die Fokussierung auf technologische Trends wie z.B. automomes Fahren und E-Mobility zu verwenden. Andreas Becker, CEO der STS Group AG, erläutert die Entscheidung für einen Börsengang: "Mittelfristig wollen wir als STS Group der führende globale Anbieter in unserem Segment der Fahrzeugindustrie werden. Dafür haben wir uns zum Ziel gesetzt, weiter zu wachsen und sehen für uns insbesondere in China und Nordamerika deutliche Wachstumspotenziale. Mit dem Börsengang wollen wir unser Wachstum untermauern und zudem unsere Visibilität am Markt deutlich erhöhen." Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung hält die Mutares AG, München, 100 Prozent der Anteile an der STS Group AG. Um einen ausreichenden Streubesitz zu ermöglichen, sei eine Umplatzierung von Anteilen der Mutares AG geplant. Im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption stelle die Mutares AG zudem weitere Anteile zur Verfügung. Die Mutares AG will auch nach Durchführung der IPO-Kapitalerhöhung und der Umplatzierung von Altaktien sowie im Falle der Ausübung der Mehrzuteilungsoption Mehrheitsaktionärin der STS Group AG bleiben. Für die STS Group AG und die Mutares AG gilt eine Lock-up-Periode von jeweils 12 Monaten. Weitere Details zum geplanten Börsengang werden im Rahmen der Veröffentlichung des Wertpapierprospekts bekannt gegeben. Weitere Informationen: www.sts.group |
STS Group AG, Hallbergmoos
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