| 13.06.2018, 15:34 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Teijin errichtet in Greenwood im US-Bundesstaat South Carolina ein neues Werk zur Produktion von Carbonfasern. Laut Pressemitteilung erfolgte zu Monatsbeginn die Grundsteinlegung für das neue Werk. Den Angaben zufolge plant die Konzerntochter Teijin Carbon Fibers (TCF) für Ende 2020 den Start der Carbonfaser-Produktion an dem Standort. Zu den vorgesehenen Kapazitäten wurden zunächst noch keine Angaben gemacht. Allerdings will der Konzern bis 2030 insgesamt rund 600 Mio. USD in Greenwood investieren und etwa 220 Arbeitsplätze schaffen. TCF-Chef Yukito Miyajima erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns über dieses neue Kapitel der Expansionsgeschichte von Teijin in den USA. Damit werden wir unsere globale Carbonfaser-Wertschöpfungskette weiter stärken und insbesondere von der Forschung und Entwicklung zur Erweiterung von Carbonfaser-Anwendungen in den Bereichen Luftfahrttechnik und Automotive profitieren. Wir haben mehrere mögliche Standorte geprüft und uns letztlich mit der Unterstützung der lokalen Verwaltung und der Behörden des Bundesstaats für Greenwood als idealen Ort für die Ansiedlung unseres neuen Carbonfaser-Werks in den USA entschieden." Die in Osaka ansässige Teijin-Gruppe produziert vor allem Synthesefasern, Kunststoffe, Folien, Pflegemittel und Arzneimittel und ist zudem u.a. im IT-Bereich aktiv. Weltweit ist der Konzern mit rund 170 Tochtergesellschaften und etwa 19.000 Mitarbeitern in mehr als 20 Ländern präsent. Für das im März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2017/18 berichtet Teijin einen operativen Gewinn von 69,8 Mrd. JPY (538 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 45,6 Mrd. JPY (351 Mio. Euro) aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 835 Mrd. JPY (6,434 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.teijin.com, www.teijincarbon.com |
Teijin, Osaka, Japan
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