| 21.08.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Innerhalb des Textilnetzwerks "PlasTexTron" forscht Starlinger recycling technology nach einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lösung für das Recycling von gemischten Textilabfällen mit multi-materialer Zusammensetzung. In das vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) geförderte COIN-Projekt TEX2MAT unter der Leitung des Kunststoff-Clusters von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, sind drei Universitäten und acht österreichische Unternehmen involviert. Jedes Jahr landen Tonnen von Alttextilien, die nicht wiederverwendet werden können oder keinen Absatzmarkt finden, in der Verbrennungsanlage oder gar auf der Mülldeponie. Die Textilbranche wächst und der Anteil an multi-materialen Textilien, also Gemischen aus unterschiedlichen Natur- und Kunstfasern, steigt stetig. Gesellschaft und Gesetzgeber fordern rasche technologische Lösungen für das stoffliche Recycling dieser Abfälle, um Umwelt und Werkstoffressourcen zu schonen. Ziel ist dabei nicht nur die Schließung des Materialkreislaufs von Rohstoff zu Rohstoff, sondern auch die effiziente Wiederaufbereitung der Produkte ohne qualitative Abschläge gegenüber Neuware. Im Projekt TEX2MAT werden verschiedene Arten von Alttextilien, die aus einer Polyester-Baumwoll-Mischung bestehen, recycelt. Erst erfolgt die enzymatische Trennung von Polyester und Baumwolle in einem von der Universität für Bodenkultur in Wien entwickelten Prozess; nach entsprechender Aufbereitung werden die Materialien schließlich in neuen Produkten wiederverwendet. Die Eingangsware liefern die in Niederösterreich angesiedelten Unternehmen Herka Frottier, Salesianer Miettex und Huyck.Wangner Austria (Xerium Gruppe). Als Recycling-Spezialist fungiert Starlinger recycling technology – ein Geschäftsbereich von Starlinger, der Recyclinganlagen herstellt und im Bereich Polyestertextilien bereits Lösungen zur Kreislaufwirtschaft entwickelt hat. Die Montanuniversität Leoben führt laufend Kontrollen der Materialeigenschaften durch. Die Projektpartner arbeiten an konkreten Fallstudien:
Das Projekt TEX2MAT läuft seit November 2017 über einen Zeitraum von zwei Jahren. In regelmäßigen Abständen finden Treffen der Projektpartner statt, um die einzelnen Schritte abzustimmen und den Projektfortschritt zu besprechen. Im September 2018 wird TEX2MAT auf der internationalen Fasertagung GFC in Dornbirn vorgestellt; erste Ergebnisse werden voraussichtlich auf der K 2019 in Düsseldorf präsentiert. Weitere Informationen: www.starlinger.com |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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