| 22.11.2018, 15:51 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der heiße Sommer und auch die Fußball-WM haben 2018 haben nicht zu einer höheren Nachfrage nach Mehrweggetränkekästen geführt. Wie der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. weiter meldet, waren trotz Leergutverknappung die Bestellungen für den nachhaltigen Flaschenkasten auf dem Niveau der Vorjahre. Der heiße Sommer und die Fußball-WM in Russland haben keine Effekte bei den Bestellungen von Mehrweggetränkekisten gezeigt. Die getränkeabfüllenden Betriebe bewerten sehr genau, ob sie wegen nur eines heißen Sommers neue Kästen einkaufen. Das Jahr 2018 wird damit für die Produzenten von Flaschenkästen wiederum nur ein durchschnittliches Jahr. Insgesamt bewegt sich der Markt seit Jahren konstant seitwärts. Ursache für die Leergutverknappung in diesem Sommer seien Lieferengpässe der Glashütten für neue Glas-Mehrwegflaschen gewesen. Dies habe bei den Herstellern von Flaschenkästen zu hohen Lagerbeständen geführt. Der Mehrweggetränkekasten gilt als ein hervorragendes Beispiel für den nachhaltigen Einsatz von Kunststoffen. In Deutschland existiert ein etabliertes Rückgabe- und Pfandsystem. Ein Flaschenkasten ist durchschnittlich 15 Jahre im Einsatz. Zerbrochene oder unansehnliche Kästen werden dann beim Abfüllbetrieb aussortiert und ins Recycling gegeben - und das ganz ohne Müll. Denn Recycling bedeutet für den Getränke-Mehrwegkasten, dass dieser zunächst von einem Recycling- oder Kunststoffbetrieb zu Kunststoffgranulat eingemahlen wird. Anschließend wird dieses Granulat von einem Kastenhersteller wieder zu neuen Getränke-Mehrwegkästen verarbeitet. Auf diese Art speist sich der Mehrwegkasten immer wieder aus sich selbst und gilt damit als eine ressourcenschonende und nachhaltige Verpackung. Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
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