| 17.12.2018, 15:36 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Kunststoffe aus altem Frittenfett herstellen – dieses kleine Wunder plant die tschechische Bochemie auf ihrem Werksgelände in Nový Bohumín. Die hierzu verwendete Technologie Hydal ist nach Angaben des Unternehmens weltweit einzigartig und ermöglicht die Herstellung von Polyoxyalkanoaten, konkret Polyhydroxybuttersäure (p-3HB), aus gebrauchten Lebensmittelfetten. Diese kann demnach zu Biokunststoffen, Bioverbundwerkstoffen, Biospezialitäten oder biologisch abbaubarem Mikroplastik weiterverarbeitet werden. Bochemie rechnet pro Jahr mit der Herstellung von 990 Tonnen p-3HB aus rund 1.700 Tonnen Lebensmittel-Altöl. Das produzierte p-3HB soll bei Bochemie selbst zu p-3HB-Mikropulver (Kapazität 2.000 Jahrestonnen) und p-3HB-UV-Filter (Kapazität 3.000 Jahrestonnen weiterverarbeitet werden. Grundlage der Technologie ist die Fähigkeit bestimmter Bakterienstämme, Kohlenwasserstoffe durch biochemische Prozesse in Biopolymere umzuwandeln. Bochemie rechnet mit dem Baubeginn für die neue Anlage im Oktober des kommenden Jahres, mit dem Beginn der Installation der technischen Anlagen für Mai 2020 und dem Start des Probebetriebs für Oktober 2020. Zum Investitionsvolumen wurden keine Angaben gemacht. Weitere Informationen: www.bochemie.cz Quelle: nov-ost.info |
Bochemie, Nový Bohumín, Tschechien
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