| 06.02.2019, 13:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ein Konsortium um die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft KKR hat die Übernahme des taiwanesische Chemiekonzerns LCY Chemical abgeschlossen. Darüber informierte KKR Ende Januar in einer Pressemitteilung. Demnach hat das Konsortium gemäß der im Juli vergangenen Jahres geschlossenen Übernahmevereinbarung sämtliche Anteile der LCY Chemical erworben. Das finanzielle Volumen der Transaktion belief sich auf insgesamt rund 47,8 Mrd. TWD (1,36 Mrd. Euro). Mit dem Abschluss der Übernahme erfolgte das Delisting des taiwanesischen Unternehmens von der Börse in Taipeh. LCY-Chef TH Hong erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns über den Schritt zur nächsten Stufe des Wachstums von LCY und begrüßen dabei KKR als langfristigen Partner. KKR kann weltweit Erfolge bei der Förderung des Wachstums von Unternehmen vorweisen, und wir möchten diese Erfahrungen nutzen, um die Umsetzung unserer Strategie zu beschleunigen und so besser auf den sich verändernden Bedarf unserer Kunden in Taiwan und weltweit reagieren zu können." LCY Chemical produziert vor allem Verbundwerkstoffe auf der Basis von thermoplastischen Elastomeren (TPE) und Polypropylen (PP) sowie Methanol und Lösungsmittel. Das Unternehmen hat seine Zentrale in Taipeh und verfügt über fünf Werke in Taiwan sowie über zwei Produktionsstandorte in China und einen in den USA. Darüber hinaus ist LCY an dem Methanol- und MTBE-Produzenten Qatar Fuel Additives Company (QAFAC) mit Sitz in Doha beteiligt. Zuletzt erwarb die Tochtergesellschaft LCY Biotechnology im November vergangenen Jahres die wesentlichen Aktiva des insolventen kanadischen Unternehmens BioAmber (siehe auch plasticker-News vom 07.11.2018). Für das Geschäftsjahr 2017 berichtete LCY Chemical einen operativen Gewinn von 4,1 Mrd. TWD (116 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 3,7 Mrd. TWD (105 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 45,1 Mrd. TWD (1,28 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.kkr.com, www.lcygroup.com |
KKR, USA
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