| 21.05.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Trotz der riesigen Rohstoffressourcen für die chemische Industrie muss Kasachstan den größten Teil seines wachsendes Bedarfs an Chemieerzeugnissen importieren. Mit Ausnahme der Petrochemie, in der der Aufbau eines großen Industrieparks geplant ist, wird sich daran in nächster Zeit auch wenig ändern. Deutsche Lieferanten gehören in den Warengruppen Arzneimittel, Kunststoffe und Erzeugnisse daraus, Leime und auch in einigen kosmetischen Segmenten (Haarpflegemittel) zu den größten Anbietern auf dem kasachischen Chemiemarkt. Der seit Mitte 1999 anhaltende Wirtschaftsaufschwung, der Ausbau des Öl- und Gassektors, die zunehmenden Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe, der boomende Bausektor sowie die steigenden Realeinkommen der Bevölkerung sorgen für eine kräftige Belebung des stark importabhängigen Marktes für Chemie-, Kunststoff-, Gummi-, pharmazeutische und petrochemische Erzeugnisse. Deutsche Anbieter profitieren von diesem Trend, genießen doch deren Produkte im Land einen traditionell guten Ruf. Als Wachstumssegmente gelten vor allem die Warengruppen Kunststofferzeugnisse (Rohre und Zubehör, Fenster, Verpackungen), Pharmazeutika und Kosmetika, Farben und Lacke sowie Reifen und Schläuche. Größte Akteure in der Kunststoff- und Gummibranche sind das Werk für Polyethylenrohre (Atyrau), die Firmen Plastik Eurostandard und KSC Plast (Almaty, beide Kunststoffverarbeitung) und der Hersteller von gummitechnischen Erzeugnissen Saranresinotechnika (Saran). Zweistellig legten 2006 die Einfuhren von Reifen, Förderbändern sowie Rohren und Zubehör aus Kunststoffen zu. In der Kunststoffsparte sind deutsche Anbieter auf dem kasachischen Markt traditionell gut positioniert. Einen Unternehmensverband für die Produktgruppen chemische-, Kunststoff- und Gummierzeugnisse gibt es in Kasachstan nicht. Bei der Suche oder dem Ausbau von Geschäftskontakten steht die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft, Almaty/Astana, mit ihrem Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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