| 08.05.2019, 09:22 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich leicht erholt. Der Indikator stieg im zweiten Quartal von -13,1 auf -2,4 Punkte, nachdem er zuvor viermal zurückgegangen war. Die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich deutlich aufgehellt. Dagegen hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage nur leicht verschlechtert. Im Jahresverlauf dürfte sich damit die Weltkonjunktur allmählich wieder festigen. Die Weltwirtschaft dürfte den Experten zufolge in diesem Jahr mit 3,4 Prozent wachsen. Das Wirtschaftsklima erholte sich in nahezu allen Weltregionen, da sich die Konjunkturerwartungen aufhellten. In den meisten Schwellen- und Entwicklungsländern beurteilten die Experten die aktuelle Wirtschaftslage besser als zuletzt. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterte sich dagegen die Einschätzung zur aktuellen Lage. Nur in Lateinamerika trübte sich das Wirtschaftsklima weiter ein, da die Lagebeurteilung und der Ausblick auf die kommenden Monate ungünstiger ausfielen. Im Jahresverlauf dürfte sich die konjunkturelle Dynamik des privaten Konsums, der Investitionen und des Welthandels leicht erholen. Anders als noch vor drei Monaten erwarten die Experten keinen Zinsanstieg mehr. Eine zunehmende Einkommensungleichheit ist das am häufigsten genannte Problem für die Weltwirtschaft. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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