| 29.08.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Die Beschichtung "Plasma-SealTight"erzeugt einen mediendichten Haftverbund und schützt so empfindliche Elektronikbauteile zuverlässig - (Bilder: Plasmatreat). ![]() Sichere Haftung bisher inkompatibler Materialien mit dem InMould-Plasmaverfahren. Besucher können am Plasmatreat-Messetand u. a. die Fertigung eines Demonstrators aus PP + TPU live verfolgen. Am Plasmatreat-Messestand können Besucher außerdem erleben, wie mithilfe des „Plasma-SealTight“-Verfahrens an einer Arburg-Spritzgießmaschine vom Typ Allrounder 470A ein zweireihiger mediendichter Stecker gefertigt wird. Dazu wird ein CuSn6-Stanzgitter für die leichtere Positionierung im Werkzeug mit PA6 GF30-Stegen versehen. Nachdem die Metallflächen des Stanzgitters mit „Openair-Plasma“ gereinigt und mit einer „Plasma-SealTight“-Beschichtung versehen wurden, wird der Vorspritzling im folgenden Spritzgussprozess mit dem Kunststoff „Akromid“ B3 GF30 umspritzt und mit einem zweiten, baugleichen Vorspritzling zu einem fertigen Stecker zusammengefügt. Beide Komponenten sollen sich aufgrund der Plasma-Vorbehandlung vollkommen ohne lösemittelhaltige Primer mediendicht miteinander verbinden lassen. Das „Plasma-SealTight“-Verfahren ist als Inline-Lösung für den kontinuierlichen Produktionsprozess konzipiert und kann vollständig in die Spritzgusslinie integriert werden. Es ermöglicht laut Anbieter die serienmäßige Fertigung haftungsstarker, mediendichter Metall-Kunststoffverbindungen und macht demzufolge weitere Vorbehandlungsschritte überflüssig. Auf der K 2019 will Plasmatreat ein mit „Plasma-SealTight“ hergestelltes Serienteil zeigen: Es handelt sich um ein Betätigungselement für die Interlock AZM 300-Sicherheitszuhaltung von Schmersal für Schutztüren an industriellen Fertigungszellen. Dank des „Plasma-SealTight“-Verfahrens von Plasmatreat soll eine haftungsstarke Verbindung zwischen den eingesetzten Werkstoffen hergestellt werden können. Welche Vorteile die Plasmavorbehandlung insbesondere im Automobil und bei der Fertigung von Elektrofahrzeugen bietet, können Messebesucher an einem modernen EV-Fahrzeug nachvollziehen. Durch die simultane Oberflächenreinigung und -aktivierung sowie durch die Nanobeschichtung im „Openair-Plasma“ sollen zahlreiche Folgeprozesse effizienter und qualitativ hochwertig verändert werden, wie beispielsweise das Verkleben, Dichten, Lackieren oder auch der passive Korrosionsschutz von Aluminium-Bauteilen. „Openair-Plasma“-Anlagen von Plasmatreat werden in der Auto-Industrie u.a. bei der Fertigung von Batteriepacks, Steuereinheiten, Scheinwerfern, Armaturenbrettern, Kameras, Türelementen sowie von Stoßstangen und Sensoren eingesetzt. Weitere Informationen: www.plasmatreat.de K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 11, Stand G04 |
Plasmatreat GmbH, Steinhagen
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