| 12.12.2019, 15:24 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit der Erweiterung des Werks in Coimbatore im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu stellt Zahoransky nach etwa einem Jahr Bauzeit die Weichen für den nachhaltigen Ausbau seines Geschäfts für hochqualitative Lösungen für die Zahnbürstenproduktion in preissensitiven Märkten. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, kann dank einer Verdopplung der Produktionskapazitäten sowie zusätzlichen Büro- und Besprechungsräumen die steigende Nachfrage von Kunden aus Indien, Asien und Lateinamerika nach Maschinen für die Fertigung von Zahnbürsten ab sofort noch besser von Coimbatore aus bedient werden. „Mit dem jetzt fertiggestellten Neubau schlagen wir ein neues Kapitel für Zahoransky Coimbatore auf. Rund 3.200 Quadratmeter mehr Fläche für Montage und Lager stellen künftig deutlich optimierte Produktions- sowie Logistikprozesse und damit kürzere Lieferzeiten sicher. Darüber hinaus erhöht sich der Spielraum für unsere in Indien produzierten Modelle ‚Z.Orco‘, „Z.Sword‘ und ‚Z.Shark‘“, berichtet Robert Dous, Leiter Vertrieb/Marketing der Zahoransky AG. Mit dem Ausbau ging zudem die Optimierung der Arbeitsplätze und -prozesse einher, um so die Basis für eine schnellere, effizientere und flexiblere Produktion zu schaffen. Programme für die Mitarbeiterqualifikation und -motivation machen Zahoransky zudem als Arbeitgeber noch attraktiver. Als im Oktober 2018 der erste Spatenstich für die Erweiterung des Zahoransky-Standorts stattfand, lag der Umzug der indischen Tochtergesellschaft von Mumbai nach Coimbatore etwa zehn Jahre zurück. Dort produzierte Zahoransky zunächst in angemieteten Räumlichkeiten, bis aufgrund der sehr erfreulichen Entwicklung des Asien-Geschäfts im Jahr 2013 ein eigenes Werk eröffnet wurde. Bis heute hat sich die indische Niederlassung zum zweitgrößten Standort der Zahoransky Gruppe entwickelt und beschäftigt rund 160 Mitarbeiter. Die konstant wachsende Nachfrage – vor allem in den Jahren 2018 und 2019 – aus Indien, aber auch China, Indonesien und Südafrika – führte dazu, dass das Werk an seine Kapazitätsgrenzen stieß. Besonders in der Montagehalle und den Lagerflächen wurde der vorhandene Platz bis auf den letzten Quadratmeter genutzt. Diese Situation brachte nicht nur Einschränkungen bei der Lieferfähigkeit und Flexibilität für die Umsetzung von Kundenlösungen mit sich. Sie limitierte auch das mögliche Wachstumspotenzial des Standorts. Mehr Platz, höhere Flexibilität Nach der Werkserweiterung stehen künftig insgesamt rund 6.000 Quadratmeter für Montage und Lager zur Verfügung. Neben einer deutlich leistungsfähigeren Produktion eröffnet die Werkserweiterung neue Möglichkeiten im Bereich Formenbau, da nun deutlich größere Formen für den in der Massenproduktion geforderten höheren Output an Zahnbürsten vor Ort integriert werden können. Darüber hinaus wurden im Bestandsgebäude mit zusätzlichen modernen Büro- und Besprechungsräumen ideale Rahmenbedingungen für die Auftragsabwicklung und Kundenbetreuung geschaffen. Optimale Arbeitsbedingungen Weitere Bausteine, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, umfassen die Themen Digitalisierung, Arbeitsplatzgestaltung und Mitarbeiterqualifikation sowie -motivation. Im Hinblick auf die Digitalisierung steht den abschließenden Angaben zufolge die digitale technische Dokumentation, wie sie in Deutschland bereits Standard ist, im Fokus. Die Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsplatzgestaltung, Schulung und Motivationstraining zielen darauf ab, die Zahoransky-Benefits, wie etwa eine vorbildliche Integration der Mitarbeiter und gute Sozialleistungen, auch in Indien zu etablieren und dort zu einem Trendsetter für ein positives Arbeitsumfeld zu werden. Weitere Informationen: www.zahoransky.com |
Zahoransky AG, Todtnau
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