| 10.01.2020, 12:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat die gemeinnützige Fördergemeinschaft Polykum den internationalen „Biopolymer Innovation Award 2020“ ausgeschrieben. Unterstützt wird sie dabei vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt. „Mit dem Preis sollen wegweisende Produkte und Anwendungen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen sowie neuartige technologische Entwicklungen zur Herstellung, Verarbeitung, Kompostierung oder zum Recycling von Produkten aus biologisch abbaubaren Kunststoffen ausgezeichnet und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärt Peter Putsch, Vorsitzender des Vorstands von Polykum. Bewerben können sich Unternehmen, Forschungsverbünde, Projektgruppen und/oder Einzelpersonen aus aller Welt und allen Branchen, die entsprechende Innovationen für biologisch abbaubare Kunststoffe zur Produktreife geführt haben, bis zum 30. April 2020. Die Preisträger werden durch eine Jury gekürt, der Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien angehören. Die handgefertigten Trophäen aus bioabbaubarem Kunststoff und Stahl erhalten die Gewinner bei der feierlichen Preisverleihung auf dem Kongress „Biopolymer – Processing & Moulding“ in Halle (Saale), der am 16./17. Juni 2020 mit dem „Mitteldeutschen Kunststofftag“ (MKT) unter einem Dach stattfindet. „Mit der Doppelveranstaltung bieten wir Preisträgern und Bewerbern ein besonders attraktives Umfeld, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren“, erläutert Peter Putsch. Denn der MKT stehe in diesem Jahr unter der korrespondierenden Überschrift „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“. Im vergangenen Jahr haben sich Unternehmen aus drei Ländern um die Awards beworben. Der mit 2.000 Euro dotierte Erste Preis ging an die Biofibre GmbH aus Straubing, die mit ihrem bioabbaubaren Transportgranulat „BPB Eco Spacer VP“ für Gehwegplatten herkömmliche Kunststoffgranulate vollwertig ersetzt und der Umwelt damit ein mehrfaches der Mikroplastik-Menge erspart, die der Rhein pro Jahr ins Meer spült. Der zweite und der dritte Preis gingen nach Meschede für mehrfach anpassbare orthopädische Schienen aus Biokunststoff und ins finnische Tampere für ein neuartiges Komposit, bei dem sogar die Glasfasern kompostierbar sind. Die komplette Ausschreibung, das zweiseitige Bewerbungsformular sowie weitere Informationen sind abrufbar unter www.polykum.de/biopolymer-award. Informationen zum Doppelkongress „Biopolymer – Processing & Moulding“ / Mitteldeutscher Kunststofftag sind zu finden unter www.polykum.de/biopolymer-mkt-2020. Weitere Informationen: polykum.de |
Polykum e.V., Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik in Mitteldeutschland, Schkopau
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