| 24.02.2020, 11:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich leicht aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 96,1 Punkte gestiegen, nach 96,0 Punkten[1] im Januar. Zwar schätzten die Unternehmen ihre Lage etwas schlechter ein. Dennoch blicken sie weniger pessimistisch auf die kommenden sechs Monate. Die deutsche Wirtschaft scheint von der Entwicklung rund um das Corona-Virus unbeeindruckt. Die Umfrageergebnisse und andere Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im ersten Quartal hin. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge gestiegen. Dies war auf merklich weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen hingegen schlechter. Die Nachfrage und der Auftragsbestand konnten sich etwas erholen. Im Dienstleistungssektor ist der Indikator erneut rückläufig gewesen. Die Dienstleister waren mit ihrer aktuellen Lage etwas weniger zufrieden. Sie blicken zudem skeptischer auf die kommenden Monate. Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die zuletzt positiven Entwicklungen bei der aktuellen Lage und den Erwartungen haben einen Dämpfer erhalten. Nur im Einzelhandel zeigte der Erwartungsindikator nach oben. Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gesunken. Dies war pessimistischeren Erwartungen der Baufirmen geschuldet. Ihre aktuelle Lage schätzten sie im Gegensatz dazu wieder etwas besser ein. [1] Saisonbereinigt korrigiert Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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