| 05.03.2020, 15:16 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Nabaltec AG hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2019 ein moderates Wachstum erzielt. Der Konzernumsatz übertraf mit 179,0 Mio. Euro das Vorjahr (2018: 176,7 Mio. Euro) um 1,3 %. Damit wurde die Umsatzprognose um 1,1 % unterschritten. Der Umsatz für das vierte Quartal lag mit 37,8 Mio. Euro um 8,7 % deutlich unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (41,4 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich im Gesamtjahr 2019 nach vorläufigen Zahlen auf 18,6 Mio. Euro nach 18,5 Mio. Euro im Vorjahr. Damit erreichte das Unternehmen eine EBIT-Marge (bezogen auf die Gesamtleistung von 181,7 Mio. Euro) von 10,2 %. In der zuletzt veröffentlichten Prognose war von einem Umsatz in der Bandbreite von 181 Mio. Euro bis 184 Mio. Euro sowie einer EBIT-Marge zwischen 10,0 % und 12,0 % ausgegangen worden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 5,6 % von 30,6 Mio. Euro auf 32,3 Mio. Euro. "Der zwar erwartete, aber nun etwas deutlicher ausgefallene Umsatzrückgang im vierten Quartal 2019, insbesondere im Monat Dezember, bremste die insgesamt positive Entwicklung im Jahr 2019. Das in einigen Branchen sehr schwache konjunkturelle Umfeld und die Erwartung fallender Preise im Geschäftsjahr 2020 führten zu so nicht erwarteten Absatzrückgängen in beiden Produktsegmenten", so Johannes Heckmann, Vorstandsvorsitzender der Nabaltec AG. "Zusätzlich belasteten im vierten Quartal 2019 erhöhte Kosten durch notwendige technische Optimierungen beim Tochterunternehmen Nashtec das Ergebnis. Damit liegt die EBIT-Marge nach vorläufigen Zahlen innerhalb, aber am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite." Im Produktsegment "Funktionale Füllstoffe" wurde 2019 ein Umsatz in Höhe von 122,2 Mio. Euro und damit eine Steigerung von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr (2018: 114,6 Mio. Euro) erreicht. Dabei konnte der Produktbereich Böhmit ein überproportionales Umsatzwachstum von 54,3 % im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Das Produktsegment "Spezialoxide" erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 56,8 Mio. Euro und verzeichnete damit einen deutlichen Rückgang um 8,5 % gegenüber dem Vorjahr (2018: 62,1 Mio. Euro). Der Start in das Jahr 2020 erfolgte laut Nabaltec mit einer Belebung der Absatzsituation bei rückläufigen Preisen. Die Erteilung von Aufträgen seitens der Kunden sei derzeit eher kurzfristiger Natur, was die gegenwärtige Unsicherheit im Markt widerspiegle. Nabaltec erwartet bis Ende des ersten Quartals 2020 eine Normalisierung der Produktion bei Nashtec. Ab dem zweiten Quartal 2020 soll auch die weitere US-Gesellschaft Naprotec die Produktion von gemahlenen Hydroxiden für den amerikanischen Markt aufnehmen. Nabaltec rechnet ein Jahr nach erfolgter Inbetriebnahme mit einer positiven Auswirkung auf das Konzernergebnis. Aufgrund von Unsicherheiten im konjunkturellen und branchenbezogenen Umfeld sowie eines gestiegenen absatzseitigen Preisdrucks erwartet Nabaltec für das Jahr 2020 ein leichtes Umsatzwachstum. Ergebnisseitig erwartet Nabaltec eine EBIT-Marge im oberen einstelligen Prozentbereich. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts sei jedoch noch nicht klar, wie sich einzelne Vorfälle, wie die Verbreitung des Coronavirus und damit einhergehende mögliche weltweite Fabrikstillstände oder die Folgen bezüglich des vollzogenen Brexits auf den Geschäftsverlauf auswirken werden. Weitere Informationen: nabaltec.de |
Nabaltec AG, Schwandorf
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