| 22.05.2020, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der japanische Chemiekonzern Toray Industries plant den Ausbau der Produktion von gestreckter Polypropylen-Folie (OPP). Laut Pressemitteilung sollen dazu am Standort des Konzerns in Tsuchiura in der Präfektur Ibaraki neue Kapazitäten für OPP-Folie der Marke "Torayfan" entstehen. Zum finanziellen Volumen und zu weiteren Details des Erweiterungsprojekts wurden zunächst keine Angaben gemacht. Insgesamt ist jedoch bis 2022 eine Steigerung der Kapazitäten für OPP-Folie in Tsuchiura um etwa 60 Prozent vorgesehen. Torayfan-Folien finden vor allem Verwendung in der Verpackungsmittelindustrie und bei der Herstellung von Kunststoff-Folienkondensatoren für elektronische Geräte, IT-Ausrüstungen und Fahrzeugkomponenten. Mit der Kapazitätserweiterung in Tsuchiura reagiert Toray der aktuellen Aussendung zufolge insbesondere auf die steigende Nachfrage nach Folienkondensatoren bei Herstellern von Elektrofahrzeugen. Toray Industries gilt als weltweit größter Hersteller von Carbonfasern. Darüber hinaus produziert und verarbeitet der Konzern Kunstfasern, Kunststoffe und Verbundstoffe für Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2019/20 berichtet die an der Börse Tokio notierte Toray Industries einen operativen Gewinn von 104 Mrd. JPY (884 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 66 Mrd. JPY (561 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 1.681 Mrd. JPY (14,3 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.toray.com |
Toray Industries, Tokio, Japan
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