| 16.06.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die thailändische PTT Global Chemical (PTTGC) hat die ursprünglich für Mitte des Jahres erwartete Entscheidung über den Bau eines neuen Petrochemiekomplexes im US-Bundesstaat Ohio zunächst verschoben. Laut einer Pressemitteilung der US-amerikanischen Tochtergesellschaft PTTGC America ist nun mit der endgültigen Investitionsentscheidung für das Projekt in sechs bis neun Monaten zu rechnen. Als Grund für die Verzögerung im Zeitplan wird die Corona-Pandemie genannt. Ausdrücklich wird in der Aussendung darauf hingewiesen, dass das Investitionsvorhaben dabei zu keinem Zeitpunkt auf Eis gelegt worden sei. PTTGCA-ChefToasaporn Boonyapipat erklärte: "Die Pandemie hat uns daran gehindert, so schnell voranzukommen, wie es in unserem bisherigen Zeitrahmen vorgesehen war. Unsere Planungen gehen nun von einer endgültigen Investitionsentscheidung bis Ende dieses Jahres oder im ersten Quartal des nächsten Jahres aus." Die US-amerikanische PTTGC-Tochter hatte für das Projekt bereits vor drei Jahren ein rund 68 Hektar großes Grundstück im Belmont County erworben. Den bisherigen Planungen zufolge soll an dem Standort im Osten von Ohio ein Ethan-Cracker mit Kapazitäten für jährlich bis zu 1 Mio. Tonnen Ethylen errichtet werden. Darüber hinaus plant PTTGC dort Anlagen für die Produktion von 350.000 Tonnen Polyethylen (HDPE), 500.000 Tonnen Ethylenglycol (MEG) und 100.000 Tonnen Ethylenoxid (EO) im Jahr. Als Partner für die Errichtung der Anlagen wurden in der Vergangenheit bereits die US-amerikanischen Anlagenbauer Fluor Corporation und Bechtel genannt. Weitere Informationen: pttgcbelmontcountyoh.com, www.pttgcgroup.com |
PTT Global Chemical, Thailand
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