| 25.09.2020, 12:23 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Semperit AG Holding hat am 3. Juli dieses Jahres via Adhoc-Mitteilung einen Ausblick mit signifikant über den Vorjahreszahlen liegenden Ergebnissen verlautbart. Die Ergebnisprognose wird nun nochmals erhöht. Neben den auf absehbare Zeit positiven Effekten aus dem Medizingeschäft habe sich mittlerweile auch der Sektor Industrie gegenüber früheren Annahmen über die Auswirkungen der globalen Rezession und die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie leicht erholt. Vor diesem Hintergrund sei auf Basis aktueller Zahlen davon auszugehen, dass das EBITDA der Semperit-Gruppe auf Gesamtjahres-Sicht bei EUR 165,0 bis 200,0 Mio. und damit noch deutlicher über dem Wert des Vorjahres (2019: EUR 67,8 Mio.) liegen werde, als im Juli angenommen. Das EBIT der Semperit-Gruppe werde demnach für das Gesamtjahr 2020 zwischen EUR 195,0 und 230,0 Mio. (Prognose im Juli 2020: EUR 110,0 bis 160,0 Mio.; EBIT 2019: EUR −16,5 Mio.) angesiedelt sein. Diese Ergebnisprognose sei insbesondere von der weiteren Entwicklung des Preisniveaus für medizinische Schutzhandschuhe und der hinreichenden Verfügbarkeit von Rohstoffen für deren Produktion abhängig. Die im Januar beschlossene strategische Grundsatzentscheidung über eine Transformation der Semperit-Gruppe zum Industriegummispezialisten gelte weiterin. Angesichts der äußerst positiven Ergebnisbeiträge, die das Handschuhgeschäft im Zusammenhang mit der pandemiebedingten Sonderkonjunktur derzeit liefert, will Semperit die Medizinsparte aber voraussichtlich noch mindestens neun Monate lang weiterführen, ehe wieder aktiv an der beschlossenen Trennung vom Medizingeschäft gearbeitet werde. Weitere Informationen: www.semperitgroup.com |
Semperit AG Holding, Wien, Österreich
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