| 10.12.2020, 14:45 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Stratasys Ltd. hat eine Vereinbarung zur Übernahme des 3D-Druck-Startup-Unternehmens Origin Inc. unterzeichnet. Für die Transaktion wird ein Volumen von bis zu 100 Millionen US-Dollar (USD), einschließlich Cash und Aktien, genannt. Vorbehaltlich verschiedener Genehmigungen und anderer Abschlussbedingungen soll die Übernahme voraussichtlich im Januar 2021 abgeschlossen sein. Origins P³-Technologie (Programmable PhotoPolymerization), eine Weiterentwicklung des Digital Light Processing (DLP), härtet flüssige Photopolymere mit Licht aus. Der 3D-Drucker "Origin One" steuert über Origins Closed-Loop-Feedback-Software Licht, Wärme und Kraft sowie andere Parameter. Origin arbeitet mit einem Netzwerk von Materialpartnern wie Henkel, BASF und DSM zusammen, um Materialien für sein System zu entwickeln. Die Fusion soll es Stratasys ermöglichen, seine Marktposition im Segment der Massenproduktion von Bauteilen mit einer Fotopolymerplattform der nächsten Generation auszubauen. Stratasys erwartet, dass Origins P³-Technologie ein wichtiger Wachstumsmotor für das Unternehmen sein wird, der innerhalb von fünf Jahren zu einem zusätzlichen Jahresumsatz von 200 Millionen USD führen soll. Nach einer internen Marktanalyse von Stratasys hätten Fertigungsanwendungen das größte Potenzial für ein signifikantes Wachstum in der 3D-Druckindustrie gezeigt, das bis 2025 etwa 25 Milliarden Dollar erreichen soll. Stratasys geht weiter davon aus, dass produktionsorientierte Lösungen auf Kunststoffbasis einen bedeutenden Teil des Gesamtmarktes für die additive Fertigung von Polymeren abdecken können. Das Unternehmen schätzt, dass Additive Fertigungssysteme auf der Basis von Polymeren von 2020 bis 2025 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 20 Prozent wachsen werden. Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung setzt sich der Gesamtkaufpreis für die Transaktion aus 60 Millionen USD zusammen, die beim Abschluss gezahlt werden (6 Millionen USD davon unterliegen der Einbehaltung durch die Gründer über drei Jahre) und 40 Millionen USD, die von leistungsabhängigen Verdienstmöglichkeiten über drei Jahre abhängen. Die Akquisition soll mit einer Kombination aus Aktien [ca. 45 Millionen USD] und Cash [ca. 55 Millionen USD] beim Abschluss und während der gesamten Earn-Out-Periode bezahlt werden. Von den Barauslagen sollen ca. 32 Millionen USD bei Abschluss der Übernahme ausgezahlt werden. Es wird erwartet, dass die Akquisition die Wachstumsrate von Stratasys beschleunigen und den Non-GAAP-Gewinn pro Aktie im Jahr 2021 leicht abschwächen und den Non-GAAP-Gewinn pro Aktie von Stratasys bis 2023 steigern wird. Das Origin-Team soll übernommen werden und die Entwicklung ihrer Technologie- und Produktplattform leiten, mit einer globalen Markteinführung über die Stratasys Go-to-Market-Organisation voraussichtlich Mitte 2021. Weitere Informationen: www.stratasys.com/de, www.origin.io |
Stratasys GmbH, Rheinmünster
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