| 16.03.2021, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die britische Recycling-Gruppe Biffa erweitert die Kapazitäten für das Recycling von Polyethylen hoher Dichte (HDPE) an ihrem Standort in Washington bei Sunderland. Laut Pressemitteilung investiert das Unternehmen dazu rund 13 Mio. GBP (15,2 Mio. Euro). Vorgesehen ist die Errichtung neuer Anlagen mit einer Kapazität für das Recycling von 14.000 Tonnen HDPE-Abfall im Jahr. Damit werden sich die entsprechenden Gesamtkapazitäten von Biffa auf 39.000 Tonnen im Jahr erhöhen. Zudem entstehen etwa 50 neue Arbeitsplätze in Region Sunderland, wo das Unternehmen am Standort Washington und einer Anfang 2020 eröffneten PET-Recyclinganlage in Seaham bislang bereits 115 Mitarbeiter beschäftigt. Biffa-Manager Mick Davis erklärte: "Diese Investition in Washington ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Biffa im Rahmen ihrer Strategie zur Schaffung eines geschlossenen Recyclingkreislaufs in Großbritannien neue Recyclingkapazitäten aufbaut. Wir freuen uns, den britischen Herstellern mehr hochwertige Recyclingkunststoffe anbieten zu können und damit Exporte von wiederverwertbaren Kunststoffen zu verhindern. Wir haben eine starke und wachsende Präsenz im Nordosten Englands, einer Region, die eine führende Rolle in der grünen industriellen Revolution Großbritanniens spielt." Neben den Kapazitäten in Washington verfügt Biffa über weitere Anlagen für das HDPE-Recycling am Standort Redcar bei Middlesbrough. Der aktuellen Aussendung zufolge plant das Unternehmen bis zum Jahr 2030 den Ausbau seiner Gesamtkapazitäten für das Kunststoffrecycling auf 155.000 Jahrestonnen. Die börsennotierte Biffa-Gruppe hat ihren Stammsitz im westlich von London gelegenen High Wycombe und gehört zu den führenden Recycling- und Entsorgungsunternehmen Großbritanniens. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 berichtet Biffa ein EBITDA von 174 Mio. GBP (203 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von insgesamt 1,103 Mrd. GBP (1,288 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.biffa.co.uk |
Biffa-Gruppe, High Wycombe, Großbritannien
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