| 11.05.2021, 15:51 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Verpackungsmittelkonzern Berlin Packaging setzt seinen Expansionskurs in Großbritannien mit der Übernahme des Branchenunternehmens Raepak Ltd. fort. In einer Pressemitteilung informierte der Konzern über die Transaktion, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Details einzugehen. Raepak hat ihren Sitz in Norwich im Osten Englands und produziert vor allem Kunststoffverpackungen für Kosmetika und Pflegeprodukte. Das Sortiment umfasst u.a. Behälter aus Polyethylen (HDPE), Polypropylen (PP), PET und Acryl sowie entsprechende Verschlüsse und Dosiersysteme. Der Europa-Chef von Berlin Packaging, Paolo Recrosio, erklärte: "Die Übernahme von Raepak wird es Berlin Packaging ermöglichen, das Angebot in den Bereichen Kosmetik und Körperpflege weiter auszubauen. Raepak verfügt über starke Kunden- und Lieferantenbeziehungen und viel Erfahrung in der britischen Kosmetikbranche, wodurch sich für unsere Gruppe neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben werden." Der aktuelle Deal ist laut Pressemitteilung die insgesamt 14. Übernahme von Berlin Packaging in Europa seit 2016. Zuletzt hatte der Konzern in diesem Jahr bereits die britische Roma International übernommen, die ebenfalls vor allem Verpackungsmittel für Kosmetika und Pflegeprodukte produziert (siehe auch plasticker-News vom 18.03.2021). Laut Medienberichten belief sich der Umsatz von Berlin Packaging in Europa 2020 auf rund 500 Mio. Euro. Berlin Packaging produziert vor allem feste Verpackungen sowie Verschlüsse aus Kunststoffen, Glas und Metall. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Chicago im US-amerikanischen Bundesstaat Illinois und verfügt weltweit über rund 40 Produktionsstandorte, die Europa-Zentrale befindet sich in Mailand. Weitere Informationen: www.berlinpackaging.com, www.raepak.com |
Berlin Packaging, Chicago, Illinois, USA
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