| 12.05.2021, 11:48 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Meaf Machines hat seine hauseigene Extruder-Test- und Demonstrationslinie um eine Promix-Anlage zum physikalischen Schäumen erweitert. Ab Mitte Mai können Kunden Testläufe mit dieser materialsparenden Anlage vereinbaren und dabei ihre eigenen Polymertypen verwenden.![]() Meaf Machines hat seine hauseigene Extruder-Test- und Demonstrationslinie um eine Promix-Anlage zum physikalischen Schäumen erweitert. Ab Mitte Mai können Kunden damit praktische Erfahrungen mit dieser materialsparenden Anlage sammeln und dabei ihre eigenen Polymertypen verwenden - (Bild: Meaf). “Physikalisches Schäumen bietet ein erhebliches Materialeinsparungspotenzial für Extrusionsprozesse”, sagt Roald de Bruijne, Vertriebsleiter bei Meaf. “Promix setzt neue Maßstäbe bei der Herstellung von mikrozellularen Schaumprodukten mit einer sehr homogenen Zellstruktur und einer beispiellosen Prozessstabilität bei gleichzeitigem Einsatz von umweltfreundlichen CO2- und N2-Treibmitteln. Je nach Anwendung können Dichtereduzierungen von fünf bis über 30 Prozent erreicht werden. Die daraus resultierende Materialeinsparung kommt nicht nur den Kunststoffverarbeitern, sondern auch deren Kunden und der Umwelt zugute.” “Wenn man sich für einen neuen Rohstofftyp, eine neue Materialmischung oder einen neuen Maschinenlieferanten entscheidet, ist es immer hilfreich, einen Test durchführen zu können, bevor man sich für den besten Weg entscheidet", fügt Roald hinzu. “Es ist wie eine Probefahrt, wenn man ein neues Auto kaufen möchte. Mit Meafs neuer hauseigener Test- und Demonstrationslinie bieten wir unseren Kunden diese Möglichkeit. Unsere Extrusionsanlage wurde so konzipiert und gebaut, dass sie die neuesten Technologien, wie z.B. physikalisches Schäumen, und eine Vielzahl von Materialien für die Verpackungsanforderungen unserer Kunden aufnehmen kann, sei es PET, PE, GPPS, PS, PP, PLA oder biologisch abbaubare Materialien.” Bei jeder Platten- oder Folienextrusion seien die Rohstoffe mit Abstand der größte Anteil an den Produktionskosten. Sie machten oft mehr als 70 Prozent der gesamten Produktionskosten aus, meist gefolgt vom Energieverbrauch. Daher sei jeder Hersteller bestrebt, seine Gesamtproduktionskosten durch die Reduzierung der Rohstoffkosten zu senken. Ein Ansatz sei die Erhöhung des Anteils an recyceltem Material, Mahlgutabfällen oder Bottleflakes bei der PET-Folienextrusion oder die Verwendung von Füllstoffkomponenten wie CaCO3. “Um die Gesamtrohstoffkosten weiter zu senken, muss noch mehr getan werden", erklärt Roald. “Hier kommt die Plattenextrusionsanlage von Meaf in Kombination mit dem physikalischen Schäumen von Promix ins Spiel. Nicht nur, dass die Kosten für das Kunststoff-Rohmaterial im Vergleich zu konventionellen Verpackungen typischerweise um 20 Prozent gesenkt werden können, die Gesamtgewichtsreduzierung von zehn bis 30 Prozent hat weitere Vorteile, da einige Länder dies als Grundlage für die Verpackungssteuer verwenden. Darüber hinaus können Verpackungen zu 100 Prozent recycelbar gemacht werden, während sie gleichzeitig die Verwendung von recyceltem, ebenfalls geschäumtem Rohmaterial ermöglichen.” Mit der Einrichtung können Verarbeiter mit mehreren Materialtypen in einem Extruder arbeiten, wie PP, PS, PET, PE, GPPS und PLA. Sowohl geschäumte als auch ungeschäumte Platten können auf der gleichen Linie hergestellt werden, wobei sogar mehrschichtige A/B/A-Platten möglich sein sollen, bei denen die A-Schicht eine feste ungeschäumte Schicht ist und die B-Schicht aus einem geschäumten Material besteht. Über Meaf Meaf konstruiert, entwickelt und produziert Extrusionsanlagen für die Verpackungs- und Kunststoffverarbeitungsindustrie. Das im Jahr 1947 gegründete Unternehmen bietet Extrusionsanlagen aus einer Hand für eine Vielzahl von Polymeren und Anwendungen. Zu den Kunden von Meaf zählen Hersteller von Lebensmittelverpackungen, Einwegartikeln, Medizintechnik und Bodenbelägen als auch von Anwendungen in der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Weitere Informationen: www.meaf.com, www.promix-solutions.com |
Meaf Machines B.V., Yerseke/Niederlande
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