| 26.08.2021, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das japanische Kunststoffunternehmen Prime Polymer hat die Toyo Engineering Corp. mit der Projektierung und Errichtung eines neuen Werks zur Produktion von Polypropylen (PP) beauftragt. In einer Pressemitteilung informierte Toyo kürzlich über den Abschluss einer entsprechenden EPC-Vereinbarung (Engineering, Procurement, Construction). Das neue Werk wird am Standort Ichihara in der östlich von Tokio gelegenen Präfektur Chiba errichtet und soll über Kapazitäten für jährlich rund 200.000 Tonnen Hochleistungs-PP verfügen. Für die PP-Produktion wird das von Mitsui Chemicals entwickelte Hypol-Verfahren genutzt, die Fertigstellung der Anlagen ist bis Ende 2024 geplant. Zum finanziellen Volumen des EPC-Auftrags für Toyo und zu den Gesamtkosten des Projekts liegen keine Informationen vor. Prime Polymer reagiert nach eigenen Angaben mit dem Bau des neuen PP-Werks vor allem auf die steigende Nachfrage nach leichteren Werkstoffen in der Automobilindustrie sowie nach recyclingfähigen Materialien. Zudem soll die Umweltbelastung durch die Kunststoffproduktion reduziert werden, weshalb nach der Fertigstellung des neuen Werks auch die Stilllegung älterer PP-Anlagen in Ichihara geplant ist. Die in Tokio ansässige Prime Polymer wird zu 65 Prozent von Mitsui Chemicals kontrolliert, mit 35 Prozent ist zudem der japanische Mischkonzern Idemitsu Kosan beteiligt. Das Unternehmen produziert vor allem Polypropylen und Polyethylen (HDPE, LLDPE) für die Weiterverarbeitung in der Automobilindustrie und der Verpackungsmittelindustrie. An mehreren Produktionsstandorten in Japan, China, Thailand, Indien, den USA, Mexiko und Brasilien verfügt Prime Polymer bislang über Kapazitäten für insgesamt 1,17 Mio. Tonnen PP und 600.000 Tonnen PE im Jahr. Weitere Informationen: |
Toyo Engineering Corp., Japan
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