| 11.11.2021, 15:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Alpla Group hat am 10. November ein neues Werk für HDPE-Recycling in Toluca, Mexiko, eröffnet. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen eine Verdopplung der Jahresproduktion auf 30.000 Tonnen Regranulat ab der zweiten Jahreshälfte 2022 an. Von der Ankündigung des Baus im September 2020 bis zur Fertigstellung dauerte es etwas mehr als ein Jahr. Die Investitionssumme lag bei rund 20 Millionen Euro. Mit dem Werk, das als eine 100-Prozent-Tochter von Alpla geführt wird, wurden rund 70 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Anlage ist derzeit auf eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen recyceltes HDPE (rHDPE) in Granulatform ausgelegt. Dieses Regranulat soll überwiegend zur Produktion von Verpackungen im Non-Food-Bereich verwendet werden, zum Beispiel für Körperpflegemittel oder Haushaltsreiniger. Der Bedarf an Recyclingmaterial ist laut Alpla in Mexiko und Zentralamerika so hoch, dass der Großteil des Outputs regional eingesetzt werden wird. Mit der Inbetriebnahme des neuen Recyclingwerks folge Alpla seiner strategischen Ausrichtung, in Regionen zu investieren, in denen der Bedarf nach Recyclingmaterial viel Wachstumspotenzial habe. Georg Lässer, Head of Corporate Recycling, sagt dazu: "Wir freuen uns, mit dem neuen Standort einen wichtigen Beitrag zur Implementierung einer lokalen Kreislaufwirtschaft im Mexiko zu leisten. Mit unserem Handeln geben wir gebrauchten Kunststoffflaschen einen Wert und fördern die Sammlung sowie den Aufbau der notwendigen Infrastruktur in der Region." Der Erfolg dieser Strategie zeige sich darin, dass bereits jetzt eine Steigerung der Jahresproduktion des Recyclingwerks auf 30.000 Tonnen ab dem zweiten Halbjahr 2022 verkündet werden könne. Carlos Torres, Regional Manager Mexico, Central America and the Caribbean, erklärt: "Wir sehen, wie der Recyclingmarkt in Bewegung kommt und gehen in unserem Engagement für Nachhaltigkeit einen Schritt weiter. Die Nachfrage nach Post-Consumer-Recyclingmaterial bei unseren Kunden in der Region steigt. Das versetzt uns in die Lage, bereits jetzt die Erhöhung unserer Produktion von rHDPE in Toluca auf den Weg zu bringen." Ausbau der Recyclingaktivitäten Anfang des Jahres 2021 hatte die Alpla Group angekündigt, bis 2025 jährlich durchschnittlich 50 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Recyclingaktivitäten zu investieren. Geplant sei vor allem die Internationalisierung der Maßnahmen für hochqualitative Rezyklate, um Wertstoffkreisläufe in möglichst vielen Regionen zu schließen. Insgesamt beläuft sich die jährliche Kapazität der Alpla Recyclingunternehmen sowie Joint Ventures und Kooperationen auf rund 130.000 Tonnen für PET und 60.000 Tonnen für PE. Weitere Informationen: www.alpla.com |
Alpla Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard, Österreich
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