| 13.04.2022, 12:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Übergabe des Grünstromzertifikates an Multivac durch TWS (v.l.n.r.): Alexander Hauschke (Multivac), Moritz Naumann (Multivac), Christian Traumann (Multivac), Armin Feser (TWS), Manuel Erens (TWS), Sophia Beck (Multivac) - (Bild: Multivac) "Die Industrie verbraucht rund 45 Prozent des Stroms in Deutschland. Entsprechend hoch ist der Beitrag zum Klimaschutz, den Unternehmen mit dem Umstieg auf Ökostrom leisten können", sagte Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor bei Multivac. "Wir wollen die Schonfristen für den Umstieg deshalb nicht ausreizen. Als Industrieunternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, den Verbrauch fossiler Energie schnellstmöglich zu reduzieren und CO2-Emissionen einzusparen. Wir steigen deshalb ab sofort an unseren Produktionsstandorten in Deutschland und Österreich auf umweltfreundlichen Ökostrom um." Um den Umstieg auf Ökostrom schnell zu bewerkstelligen, habe Multivac einen Zulieferervertrag mit Technischen Werke Schussental (TWS) geschlossen, die seit Januar 2022 als regionaler Partner alle deutschen Standorte mit zertifiziertem Grünstrom mit Herkunftsnachweis und Reinvest in erneuerbare Energien beliefern. Das Unternehmen mit Sitz in Ravensburg produziert und verkauft ausschließlich Ökostrom und betreibt 27 Stromerzeugungsanlagen. Mit diesen Anlagen habe die TWS im Jahr 2021 rund 72 Millionen kWh Ökostrom erzeugt. "Für die Jahre 2022 bis 2024 wird uns die TWS für unsere Standorte in Wolfertschwenden, Bruckmühl, Enger, Markt Einersheim und Nettetal 45.000.000 kWh grünen Strom zur Verfügung stellen, die österreichische Wels Strom GmbH für unseren Standort in Lechaschau zusätzliche 5.600.000 kWh im Jahr 2022", erklärte Christian Traumann. "Mit diesem Ökostrom können wir den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens deutlich verbessern und rund 20.300 Tonnen CO2 einsparen." Multivac lässt sich Ökostrom allerdings nicht zu 100 Prozent zuliefern. Einen Teil produziert das Unternehmen mit eigenen Photovoltaikanlagen. So hat der Verpackungsspezialist an fünf seiner Standorte Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.600 kWp installiert. Weitere Eigenerzeugungsanlagen sind in Planung. Zuletzt wurden am Standort Lechaschau auf einer Fläche von 2.330 Quadratmetern 1.330 Photovoltaikmodule aufgestellt. Sie erzeugen eine Jahresleistung von knapp 496.000 kWh. Christian Traumann erklärte: "Dank der Kraft der Sonne gelingt es uns, weitere 300 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einzusparen." Zudem setze das Unternehmen für die Gewinnung von Wärme auf eigene Blockheizkraftwerke (BHKW). Weitere Informationen: www.multivac.com |
Multivac Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden
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