| 23.06.2022, 11:41 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mehr als sieben Tonnen buntes Polycarbonat brachte der ehemalige Messestand von Covestro, Hersteller von „Makrolon“ bzw. „Exolon“ und Erfinder des Polycarbonates, auf die Waage. Mittlerweile ist das Material recycelt und hat in neuen Produkten wie beispielsweise Kaffeemaschinen von Philips ein neues Leben bekommen. Das umfassende -Projekt wurde durch das auf das Recycling von PMMA (Polymethylmethacrylat) und Polycarbonat spezialisierte Unternehmen Pekutherm durchgeführt. Pekutherm hat ein umfassendes System zur Weiternutzung von Verschnittresten und nicht mehr genutzten Messeständen oder Ladenausstattungen entwickelt. Dazu können die Messe- und Ladenbauer bei Pekutherm die Ecobox bestellen. Der klappbare Sammelcontainer ist leer platzsparend zu lagern, und voll bares Geld wert. Denn das Material ist ein gefragter Rohstoff. Statt zu minderwertigen Produkten verarbeitet oder als Müll ins Ausland exportiert zu werden, nimmt Pekutherm unterschiedliche Materialprüfungen und eine Sortierung vor. Anschließend werden die auf Sortenreinheit geprüften Platten zu Granulat verarbeitet und von unterschiedlichen Herstellern zu neuen Produkten verarbeitet. „Unser Recycling-Kreislauf für Kunststoffe findet ausschließlich auf deutschem Boden statt. Dabei erzielen wir eine Qualität, die ausreicht, wieder als Acrylglas oder Polycarbonat in den Kreislauf zu gehen“, sagt Heiko Pfister, Geschäftsführer von Pekutherm. Neben PMMA oder PC können über Pekutherm auch Kunststoffe wie SAN, PET, PVC, PP oder PE aus Platten und Halbzeugen dem Wertstoffkreislauf zugefügt werden. Ecobox: Anfragen, aufstellen, recyceln Der Pekutherm-Chef schätzt, dass von jeder Acrylglasplatte durch den Zuschnitt oder auch Mess- und Verarbeitungsfehler rund zehn Prozent als Verschnitt übrigbleiben. Zudem fallen bei Modernisierungen von Geschäften und Neubauten von Messeständen hohe Mengen an Altmaterial an. Die immer teurer werdenden Ressourcen zur Produktion neuer Materialien machen den Einsatz eines Recyclats attraktiv ebenso wie der reduzierte Energieaufwand bei der Produktion. Recycling bietet somit viele Vorteile. Für Laden- und Messebauer ist die Teilnahme am Kunststoff-Recycling von Pekutherm einfach: Die Boxen können bei Pekutherm angefordert werden, werden im Betrieb aufgestellt und können gefüllt werden. Ist die Ecobox voll, wird die Abholung veranlasst und das Gewicht vergütet. Hinzu kommen die zu tausenden in den letzten Monaten verbauten Spuckschutzscheiben und Trenner aus Acrylglas, die aufgrund der Corona-Maßnahmen verbaut wurden. „Wir wollen den Prozess so einfach wie möglich gestalten, von der Lieferung der Ecobox bis zur Abholung und der anschließenden Vergütung. Die Preise richten sich dabei nach der aktuellen Marktlage und nach Menge, Qualität und Sortenreinheit des Materials und werden vorab vereinbart. Einige hundert Euro pro Tonne sind die Regel und machen das Sammeln zusätzlich attraktiv“, erklärt Heiko Pfister. Neben dem positiven Effekt auf die Umwelt und den finanziellen Vorteilen gegenüber einer anderweitigen Entsorgung profitieren die Messe- und Ladenbauer von einem verbesserten ökologischen Fußabdruck. „In jeder Branche wird heute CSR – Corporate Social Responsibility – groß geschrieben. Mit der Teilnahme an unserem Recycling-Modell können diese Unternehmen auch den eigenen Auftritt gegenüber Kunden um diesen positiven Aspekt ausbauen“, sagt Heiko Pfister von Pekutherm. Die Ecoboxen sind, je nach vereinbartem Paket und jährlicher Menge, kostenfrei oder werden gegen eine Aufwandsgebühr gestellt. Die komplette Logistikkette zur Lieferung und dem Abtransport übernimmt das Geisenheimer Spezialunternehmen für ihre Lieferanten. Weitere Informationen: www.pekutherm.de, www.covestro.com |
Pekutherm GmbH, Geisenheim
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