| 31.08.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Saperatec GmbH stellt auf der K 2022 ihr Verfahren zum Recycling von Verbundverpackungen vor. Die Experten für das Recycling von Mehrschichtverbundwerkstoffen wollen über die Rückgewinnung von folienfähigen Kunststoffrezyklaten und Aluminium aus Verbundverpackungen mit ihrem patentierten nass-mechanischen Verfahren informieren.Saperatec entwickelt Lösungen für ein zentrales Problem der Kreislaufwirtschaft: Von den mehr als 140 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungsabfällen, die jedes Jahr weltweit verbrannt, deponiert oder sogar in unsere Umwelt gelangen, besteht ein erheblicher Teil aus Verbundverpackungen – also Verpackungen, die oft aus einer Kombination von Kunststoffen, Aluminium und Papier bestehen. Die Wiederverwertung solcher Verpackungen stellt bisher eine große Herausforderung dar, da die Trennung der unterschiedlichen Rohstoffe eine Voraussetzung für ein qualitativ hochwertiges stoffliches Recycling ist. Industrielle Rückgewinnung von folienfähigen Kunststoffrezyklaten und Aluminium aus Verbundverpackungen Saperatec baut derzeit seine erste Recyclinganlage für Verbundpackungen in Dessau, Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2023 soll die Anlage den kommerziellen Betrieb aufnehmen und dann zunächst etwa 18.000 Tonnen Verpackungsabfälle pro Jahr verarbeiten. Dabei werden folienfähige Kunststoffrezyklate und Aluminium produziert, die dann in hochwertigen Anwendungen – wie beispielsweise Verpackungen – neue Rohstoffe ersetzen können. Das nass-mechanische Recyclingverfahren von Saperatec ist dabei auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: In einem Heißwaschprozess werden die Verbundmaterialien nach mechanischer Aufbereitung unter Einsatz von wasserbasierten Trennflüssigkeiten lösungsmittelfrei delaminiert. Nach der anschließenden Sortierung werden die aufgereinigten Kunststoffe mechanisch recycelt. Aluminium wird ebenfalls schonend aufgereinigt und in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt. Die dabei eingesetzten Prozesschemikalien werden mehr als 30-mal wiederverwendet und entsprechen den weiteren Unternehmensangaben zufolge alle den europäischen Vorschriften für Lebensmittelkontaktmaterialien ohne spezifische Migrationsgrenzen. Das Recyclingverfahren von Saperatec für Verbundverpackungen bietet demnach das Potenzial, eine Vielzahl bisher eingeschränkt recyclingfähiger Verpackungsarten wieder in den Wertstoffkreislauf zu integrieren. Zunächst konzentriert sich Saperatec dabei auf flexible Verpackungen und Tubenverpackungen mit Aluminiumfolienbarriere, sowie auf die Verwertung von Kunststoff und Aluminium aus Getränkekartons. Darüber hinaus soll die Technologie von Saperatec zukünftig weitere Recyclinglösungen für Mehrschichtverbundwerkstoffe aus Kunststoff, Metall, Glas und Papier in weiteren Anwendungsfeldern wie Elektronik, Automobil und Bau ermöglichen. Das Recyclingverfahren wird bereits seit Jahren im Pilotmaßstab und in Zusammenarbeit mit Industriepartnern intensiv auf Herz und Nieren getestet. "Nach Jahren intensiver Forschung und gründlicher Tests freuen wir uns, unsere erste Recyclinganlage im industriellen Maßstab zu bauen, die im nächsten Jahr in Betrieb gehen wird", sagte Thorsten Hornung, Geschäftsführer der Saperatec GmbH. "Unser Ziel ist es, die Kreislaufwirtschaft von Verbundverpackungsmaterialien, deren Trennung und Wiederverwendung sich als notorisch schwierig erwiesen hat, nachhaltig zu beeinflussen." K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 9, Stand D17 Weitere Informationen: www.saperatec.de |
Saperatec GmbH, Dessau-Roßlau
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