| 12.10.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Battenfeld-Anlage optimiert Kosten durch Rückführung von Produktionsabfällen Seit Anfang 2007 betreibt die WAGO Kontakttechnik GmbH (www.wago.com) in ihrem Werk in Sondershausen eine eigene Regranulieranlage für alle Produktionsabfälle. Dank der hohen Auslastung amortisiert sich die von der Battenfeld Extrusionstechnik GmbH (www.bex.battenfeld.com) installierte Anlagen schon innerhalb von drei Jahren. Ihren Hauptsitz hat die WAGO Kontakttechnik, die weltweit 4.600 Mitarbeiter beschäftigt, in Minden. Sie erwirtschaftete mit der Herstellung von Klemmsystemen, Klemmschienen, Steckverbindern und Automatisierungskomponenten im vergangenen Geschäftsjahr 387 Mio. EUR. Das 1990 in Sondershausen mit 20 Mitarbeitern gegründete Werk beschäftigt heute 1.250 Mitarbeiter und fertigt seine verschiedensten Produkte auf insgesamt 140 Spritzgießmaschinen. Mit der Entscheidung im eigenen Hause zu granulieren, kam der klassische Spritzgussartikelhersteller zum ersten Mal überhaupt mit dem Thema Extrusion in Berührung. Daher war es für den Verarbeiter sehr wichtig, eine Komplettlösung "aus einer Hand" zu bekommen. Gesamtanlagen, die von der Materialdosierung über Extruder, Werkzeug und Nachfolge bis hin zur Steuerung optimal aufeinander abgestimmt sind, gehören zu den besonderen Stärken der Battenfeld Extrusionstechnik. Dazu Rainer Severin, Betriebsleiter bei WAGO: "Wir sind mit der kompletten Granulieranlage und mit der Betreuung und dem Service von Battenfeld sehr zufrieden. Die Anlage funktioniert einwandfrei. Ich habe Battenfeld schon einem Fachkollegen weiterempfohlen." Insbesondere im Bereich Granulieranlagen gilt die Battenfeld Extrusionstechnik als einer der Maschinenbauer mit dem breitesten Produktportfolio. Für jede Aufbereitungsaufgabe stehen mit Einschnecken-, Doppelschnecken- und Planetwalzenextrudern sowie dem entsprechenden Nachfolgeequipment die passenden Produktionssysteme bereit. Regranulieranlage optimal ausgelastet Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise setzt WAGO Regranulate in der Produktion ein. Allerdings ließ man diese bisher extern regranulieren. Bis zu 50 % Mahlgut dürfen bei ausgewählten Produkten, die nicht technischen Vorschriften oder Zulassungsrichtlinien unterliegen, der Neuware zur Herstellung der Spritzgussartikel beigemischt werden. Um die eigene Flexibilität zu erhöhen und die Qualität der Regranulate besser überwachen zu können, entschied sich WAGO für die Investition in eine eigene Extrusionsanlage zur Aufbereitung der PA-, PA 6,6-, und PC-Abfälle. Seit einem halben Jahr werden in Sondershausen die Spritzgießabfälle aus allen WAGO-Werken regranuliert. Die Aufbereitungsanlage, die mit gravimetrischer Mehrkomponentenbeschickung, einem 90 mm-34 DV Einschneckenextruder und einer Unterwassergranulierung ausgerüstet ist, ist voll ausgelastet. Sie läuft 24 Stunden an 5 Tagen in der Woche und erreicht eine Ausstoßleistung je nach Material zwischen 330 und 400 kg/h. Bild: Spritzgegossene Reihenklemmen aus dem Hause WAGO |
WAGO Kontakttechnik GmbH + Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Minden + Bad Oeynhausen
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