| 11.01.2023, 15:19 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Automobilzulieferer Ditter Plastic hat am 4. Januar 2023 einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim zuständigen Amtsgericht in Offenburg gestellt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und als vorläufigen Sachwalter Martin Mucha (Grub Brugger) bestellt. Bei der Restrukturierung des Geschäftsbetriebs wird Ditter von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ebner Stolz unterstützt. Jan Hendrik Groß, Rechtsanwalt und Partner bei Ebner Stolz, soll das Eigenverwaltungsverfahren als Generalbevollmächtigter verantworten. Ditter wird darüber hinaus von einem Team der Ebner Stolz Management Consultants um den Sanierungsexperten Karsten Jonczyk kaufmännisch beraten. Ziel ist es, das Unternehmen in den nächsten Monaten erfolgreich zu restrukturieren, um gestärkt aus dem Verfahren hervorzugehen. Der Geschäftsbetrieb soll in der Zwischenzeit unverändert weiterlaufen. Ditter mit Stammsitz in Haslach wurde im Jahr 1947 gegründet und beschäftigt aktuell über 400 Mitarbeitende. Das Unternehmen positioniert sich seit Jahren in der Fertigung und Vermarktung komplexer technischer Kunststoffteile auf hohem Qualitäts- und Serviceniveau. Besonders hervorzuheben ist die Breite des angebotenen Leistungsspektrums, das Konstruktion, Werkzeugbau, Spritzguss, Oberflächenbeschichtung sowie die Baugruppenendmontage umfasst. Die Kunden sind die namhaften Lieferanten der Automobilindustrie. Als Grund für die nun notwendige Sanierung wird die anhaltende und nicht absehbar endende Krise in der Automobilwirtschaft genannt. Dies habe auch bei Ditter in den letzten Jahren zu deutlich sinkenden Umsätzen geführt. Der belastende Preisdruck, die Halbleiterkrise in Verbindung mit der Dynamik der kurzfristigen Herabsetzung von Kundeneinlastungen sowie die steigenden Energie- und Materialkosten setzen das Gewerbe erheblich unter Druck. Weitere Informationen: www.ditter-plastic.de, www.ebnerstolz.de |
Ditter Plastic GmbH + Co KG, Haslach i. K.
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