| 01.08.2023, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der schwedische Verpackungsmittelhersteller Emballator verstärkt sich mit der Übernahme des finnischen Branchenunternehmens Europak. Darüber informierte Emballator bereits Ende Juni in einer Pressemitteilung, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Einzelheiten einzugehen. Der Abschluss der Transaktion wird zum 1. September dieses Jahres erwartet. Europak hat ihren Sitz in Espoo bei Helsinki und produziert im Blasformverfahren Behälter und Verschlüsse aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE) für den Bedarf der Lebensmittel- und Chemieindustrie. Das 1980 gegründete Unternehmen beschäftigt 18 Mitarbeiter und setzt jährlich mehr als acht Mio. Euro um. Bislang wurde Europak von der finnischen Investmentgesellschaft Korpi Capital und Geschäftsführer Harri Laaksonen kontrolliert. Letzterer soll auch unter dem Dach von Emballator an der Spitze des Unternehmens verbleiben. Emballator-CEO Kent Viitanen erklärte: "Die Übernahme wird unsere Position vor allem in Finnland und den baltischen Staaten stärken und entspricht damit voll und ganz unserer Strategie, der bevorzugte Verpackungspartner in ganz Nordeuropa zu werden. Wir investieren dabei gezielt in nachhaltiges Wachstum, wobei uns die Nähe zu unseren Kunden besonders wichtig ist." Die in Ulricehamn in der Provinz Västergötland ansässige Emballator Group umfasst mehrere Unternehmen mit insgesamt rund 900 Mitarbeitern an neun Produktionsstandorten in Schweden, Finnland und Großbritannien. Die Gruppe produziert eine breite Palette an Verpackungsmitteln aus Kunstoffen und Metall, der Jahresumsatz übersteigt 2,5 Mrd. SEK (217 Mio. Euro). Emballator ist Teil der Holding Herenco mit Sitz in Jönköping. Weitere Informationen: www.emballator.com, www.europak.fi |
Emballator, Ulricehamn, Provinz Västergötland, Schweden
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