| 11.09.2023, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Für den jeweiligen Anwendungsfall optimierter Verschleißschutz und individuelle Schneckengeometrien ermöglichen lange Standzeiten und kostenoptimierte Prozesse. Sowohl beim Spritzgießen als auch bei der Extrusion stehen Verarbeiter nicht nur unter hohem Kostendruck, sondern sehen sich auch mit kontinuierlich steigenden Anforderungen an die verwendeten Kunststoffmischungen konfrontiert. Immer spezifischere Anwendungen, insbesondere im Bereich hochgefüllter technischer Kunststoffcompounds mit mineralischen Füllstoffen wie Titandioxid, Fasern wie Aramid, Glas oder Karbon sowie metallischen Komponenten wie Kupfer- oder Titanpulver, führen zu starkem Verschleiß von Plastifiziereinheit und Werkzeugen. Auch konventionelle Methoden des Verschleißschutzes wie gepanzerte Schnecken oder Standard-Bimetallzylinder gewährleisten bei diesen Applikationen mit hochabrasiven Materialien nur kurze Standzeiten. "Seit einigen Jahren widmen wir uns aufgrund der erheblich gestiegenen Nachfrage der anspruchsvollen Herausforderung, spezielle Wolfram-Karbid-Beschichtungen als Lösung für stark beanspruchte Schnecken, Düsen und Zylinder zu entwickeln und unseren Kunden zur Verfügung zu stellen", erklärt Geschäftsführer Matthias Boyke. „Trotz der geringen Schichtdicke ermöglichen unsere Beschichtungen eine Erhöhung der Standzeit um bis zu Faktor 5 und bieten unseren Kunden damit minimale Stillstandszeiten sowie deutliche Kostenvorvorteile.“ Dabei können die Wolfram-Karbid-Beschichtungen sowohl bei neuen als auch bereits gebrauchten Schnecken eingesetzt werden. Je nach Einsatzbereich und Verschleißbild werden für jede Applikation individuelle Lösungen konzipiert. Dabei sind auch partielle Beschichtungen, z.B. im Einzugsbereich von Schnecken, sowie der Zusatz von Elementen wie Chrom und Korrosionshemmern möglich. "Abgestimmte Lösungen im Bereich des Verschleißschutzes sind zweifelsohne wichtig", betont Matthias Boyke, "jedoch ist es oft so, dass offensichtlicher Verschleiß auf einen fehlerhaften oder zumindest verbesserungsfähigen Prozess zurückzuführen ist. Um diesem Problem entgegenzuwirken und Verschleiß weitestgehend zu vermeiden, bietet unser Unternehmen zusätzlich Dienstleistungen zur Geometrie- und Prozessoptimierung an. Dadurch ermöglichen wir unseren Kunden eine effiziente und kosteneffektive Produktion." Auf der Fakuma 2023 stellt das Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten der Verschleißreduzierung dar und bietet Interessenten an, Lösungen für deren spezifischen Anforderungen zu erarbeiten. Fakuma 2023, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2023, Halle A6, Stand 6004 Weitere Informationen: www.boyke-tec.de |
Boyke Wear Technology GmbH, Lindlar
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