| 20.11.2023, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) setzt sich seit vielen Jahren für eine verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen und Dienstleistungen in der Branche ein. Nun hat der Industrieverband ein weiteres Zeichen für sein Engagement für fairen Handel in den globalen Naturkautschuk-Lieferketten gesetzt. Zum 1. September 2023 ist der wdk der Initiative Fair Rubber e.V. als Fördermitglied beigetreten. „Als Wirtschaftsverband vertreten wir die Interessen und Anliegen der deutschen Kautschukindustrie. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsunternehmen nehmen wir die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Recycling in den Blick, um positiv zum Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen beizutragen. Unser Beitritt zu Fair Rubber passt zum Engagement unseres Verbands für Fairness und Transparenz im Handel mit Naturkautschuk“, erläutert wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt. Naturkautschuk deckt etwa ein Drittel des jährlichen Kautschukbedarfs in Deutschland. Am Anfang der Lieferkette für dieses forstwirtschaftliche Produkt stehen meist kleinbäuerliche Erzeugerbetriebe in Entwicklungs- und Schwellenländern, auf die vielschichtige Zwischenhändlerstrukturen auf globaler Ebene folgen. Deshalb richten die deutschen Naturkautschukhändler und ‑verarbeiter ein besonderes Augenmerk auf die ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen in der Naturkautschuk-Lieferkette. Dazu Dr. Veronika Beer, Leiterin des Bereichs „Nachhaltige Entwicklung“ beim wdk: „Eine simple Einzellösung zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die am Beginn dieser Wertschöpfungskette stehen, gibt es nicht. Fair Rubber verfolgt einen Ansatz, der die Vielfalt der Bedürfnisse der Menschen im Kautschukanbau berücksichtigt und der es Unternehmen ermöglicht, Naturkautschuk erzeugende Klein- und Kleinstbetriebe unmittelbar zu unterstützen. Dies ist ein Engagement, das aus unserer Sicht förderungswürdig ist.“ Stefan Hörmann, Chief Operations Officer des Fair Rubber Vereins, begrüßt den Beitritt des wdk: „Seit 2012 setzt sich der Fair Rubber e.V. dafür ein, die Arbeits- und Umweltbedingungen beim Anbau von Naturkautschuk zu verbessern. Unternehmen und Vertreter der Zivilgesellschaft engagieren sich in unserer Multi-Stakeholder-Initiative für die Ausweitung des Fairen Handels mit Kautschuk. Wir freuen uns sehr, mit dem wdk den ersten Branchenverband als Fördermitglied begrüßen zu dürfen. Gemeinsam werden wir uns für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele in der Kautschukbranche einsetzen.“ Ziel von Fair Rubber ist es, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Primärerzeugern von Gummi durch die Anwendung der Prinzipien des Fairen Handels verbessern zu helfen und die umweltschonende Produktion von Naturkautschuk zu unterstützen. Als wichtiges Instrument dazu gilt die Vergabe eines Gütesiegels für solche Produkte, die den Kriterien des fairen Handels mit Naturkautschuk entsprechen, das Fair-Rubber-Logo. Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) ist die Spitzenorganisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Er vertritt etwa 200 Unternehmen mit rund 70.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Euro. Weitere Informationen: www.wdk.de, fairrubber.org |
Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V., Frankfurt am Main
» insgesamt 20 News über "WDK" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|