| 22.01.2024, 12:14 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Der ZSK 18 MEGAlab Laborextruder von Coperion kombiniert in seiner neuen Ausführung bewährte Funktionen der ZSK-Baureihe mit Neuentwicklungen, die ein flexibles und intuitives Handling ermöglichen sollen - (Bild: Coperion). Der ZSK 18 MEGAlab mit einem Schneckendurchmesser von 18 mm verfügt über ein spezifisches Drehmoment von 11,3 Nm/cm³ und erreicht eine maximale Schneckendrehzahl von 1.200 min-1. Damit soll er ideal für den Einsatz in Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie für die Produktion von Kleinmengen geeignet sein. Optimierter Dosierrahmen erweitert Einsatzmöglichkeiten Das neue, zum Patent angemeldete Dosiergestell soll die Zugabe von Inhaltsstoffen deutlich erleichtern. Es ist fest mit dem Laborextruder ZSK 18 MEGAlab verbunden und ermöglicht die flexible Positionierung von bis zu vier Dosierern an allen Gehäusen des Verfahrensteils sowie an den Seitenbeschickungen ZS-B. Darüber hinaus sind die Dosierer mit dem neuen Dosiergestell, das seitlich an der Anlage verfahrbar ist, höhenverstellbar und drehbar. Dies soll vor allem im Bereich der Forschung oder Rezepturentwicklung große Vorteile bringen, da die Dosierung nun flexibel an verschiedenen Stellen und entsprechend den jeweiligen Prozessanforderungen erfolgen kann. Aufwändige Umbauarbeiten und sperrige zusätzliche Dosiergestelle entfallen. Auch die Reinigung wird erleichtert, da die Dosierer durch das Gestell einfach nach außen geschwenkt werden können. War beim Vorgängermodell für jeden Dosierer ein separates Gestell erforderlich, können nun bis zu vier Dosierer auf den neuen Dosiergestellen montiert werden. Zeitaufwändige Lösungen für den Anbau weiterer Dosierer oder Umbauten entfallen damit. Dies soll die Flexibilität und auch die Effizienz des Produktionsprozesses deutlich erhöhen. Neue Funktionen für sicheres und einfacheres Handling Neben der Optimierung der Dosierung hat Coperion auch bewährte Funktionen der ZSK-Baureihe für den ZSK 18 MEGAlab übernommen. Dazu gehören zum Beispiel die steckbaren Heizpatronen. Sie werden einzeln über IP67-Steckverbindungen angeschlossen und lassen sich für Wartungszwecke und Gehäuseumbauten in kurzer Zeit demontieren. Ein Elektriker ist dafür nicht erforderlich. Eine weitere Verbesserung betrifft die Getriebelaterne mit Easy-Access. Diese kann mit einer elektronisch gesicherten Wartungsöffnung ausgestattet werden. Sobald die Schneckenwellen stillstehen, kann die Tür ohne Werkzeug geöffnet werden. Die Schneckenwellenkupplung ist für Wartungszwecke sofort zugänglich, die Stillstandszeiten der Anlage werden deutlich reduziert und eine gefahrlose Bedienung sei gewährleistet. Ein Wiederanfahren der Anlage ist nur bei geschlossenen Wartungstüren möglich. Coperion hat bei der Überarbeitung die mechanischen und elektrischen Komponenten der Maschine getrennt und den Schaltschrank seitlich am Untergestell angebracht. Mechanische Wartungsarbeiten am Untergestell können somit auch ohne Elektrofachkraft durchgeführt werden. Der Schaltschrank ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich - Standard, in Edelstahl oder als Klemmenkasten, wenn beispielsweise aufgrund von „ATEX“-Anforderungen ein externer Schaltschrank erforderlich ist. Auch am Untergestell selbst haben die Coperion-Ingenieure Verbesserungen vorgenommen. Neben höhenverstellbaren Nivellierfüßen in Kombination mit Rollen wurde auch die Kabelführung optimiert. Diese werden nun so geführt, dass der Boden unter der Maschine frei bleibt und somit leichter zu reinigen ist. Alle Versorgungsleitungen werden zentral an der Rückseite der Maschine angeschlossen und innerhalb des Chassis verteilt, so dass mögliche Behinderungen bei der Arbeit an der Maschine auf ein Minimum reduziert werden. Weitere Informationen: www.coperion.com |
Coperion GmbH, Stuttgart
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