| 19.08.2024, 13:48 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Wie können Qualitätsziele mit mehr Kreislaufwirtschaft erreicht und die dafür notwendigen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt werden? Wie können die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens ohne Greenwashing kommuniziert werden? Diese Herausforderungen betreffen alle Unternehmen der Kunststoffbranche. Deshalb initiiert das Kunststoff-Zentrum SKZ zwei wegweisende Projekte, in denen individuelle Lösungen entwickelt werden und Unternehmen von den Erfahrungen anderer profitieren. Im Herbst 2024 startet das SKZ das Vorreiterprojekt Kreislaufwirtschaft - Step by Step". Das umsetzungsorientierte Projekt mit einer Laufzeit von ca. sechs Monaten richtet sich an alle Unternehmen der Kunststoffbranche und basiert auf den vier Säulen Kompetenzaufbau, Rezyklateinsatz, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeitsbewertung. Das angebotene Gesamtpaket zielt darauf ab, Unternehmen in zentralen Bereichen der Kreislaufwirtschaft zu stärken. Wissensvermittlung zu aktuellen und zukünftig relevanten Fragestellungen der Circular Economy Die Wissensvermittlung zu aktuellen und zukünftig relevanten Fragstellungen der Circular Economy sowie die unternehmensspezifischen Anforderungen stehen gleichermaßen im Fokus - für beides werden in drei Schritten individuelle Lösungen angeboten: Während im ersten Schritt verschiedene industrierelevante Themen der Circular Economy den teilnehmenden Unternehmen fundiert vorgestellt werden, steht im zweiten Schritt eine konkrete und individuelle Machbarkeitsanalyse im Vordergrund. Mögliche Anwendungsfelder sind beispielsweise die Qualifizierung von Mitarbeitenden, der Einsatz von Rezyklaten unter Berücksichtigung spezifischer Qualitätsanforderungen, die Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten sowie weitere Anwendungsfälle. Im letzten Schritt des Vorreiterprojekts werden die jeweiligen Best-Practice-Erfolge innerhalb des Konsortiums ausgetauscht, um gemeinsam von den gewonnenen Erkenntnissen zu profitieren. So können sich die teilnehmenden Unternehmen umfassend über die Kreislaufwirtschaft informieren, ein erstes Pilotprojekt realisieren, strategische Weichenstellungen vorbereiten und die langfristige Transformation mitgestalten. Neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung Für Unternehmen wird es immer wichtiger, ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten zu dokumentieren und zu kommunizieren. Mit der neuen EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) müssen europäische Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen und veröffentlichen. Diese Pflicht gilt ab 2025 für Großunternehmen und ab 2026 auch für kapitalmarktorientierte KMU mit mehr als 250 Mitarbeitern. Aber auch kleinere Unternehmen, die noch nicht direkt betroffen sind, sollten sich mit dem Thema auseinandersetzen, da viele berichtspflichtige Unternehmen die Anforderungen an ihre Lieferanten weitergeben. Erster Schritt im Projekt „Der Weg zum Nachhaltigkeitsbericht“ Zentraler Bestandteil eines Nachhaltigkeitsberichts ist die Wesentlichkeitsanalyse, denn sie legt fest, welche der 1.231 möglichen Kennzahlen für das Unternehmen relevant sind und daher in den Bericht aufgenommen werden müssen. Bei der Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen unterstützt das SKZ Unternehmen in einem zweiten Pionierprojekt „Der Weg zum Nachhaltigkeitsbericht“. Es startet ebenfalls im Herbst und gliedert sich in zwei Projektstränge. Zum einen werden in Gruppencoachings gemeinsam die Schritte der Wesentlichkeitsanalyse vorgestellt. Gemäß den EU-Vorgaben werden dabei zunächst durch die Analyse der Wertschöpfungskette potenziell wesentliche Themen identifiziert, die anschließend mit internen und externen Stakeholdern nach verschiedenen Kriterien auf ihre Wesentlichkeit geprüft und bewertet werden. Zum anderen unterstützt das SKZ die Projektpartner durch individuelles Coaching bei der Durchführung der Wesentlichkeitsanalyse. Am Ende des neunmonatigen Pionierprojekts wissen die Unternehmen, über welche Kennzahlen sie berichten müssen und sind in der Lage, zielgerichtet Daten zu erheben, ein Nachhaltigkeitsmonitoring aufzubauen und den Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Teilnahme noch möglich Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsziele systematisch umsetzen wollen, können sich noch als Projektpartner beteiligen. Exklusive Umsetzungsprojekte SKZ-Pionierprojekte sind exklusive Projekte, die von einem interessierten Unternehmenskonsortium gemeinsam finanziert werden. Die erarbeiteten Ergebnisse stehen somit ausschließlich den beteiligten Unternehmen zur weiteren Verwertung zur Verfügung. Weitere Informationen: |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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