| 17.02.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine italienische Investorengruppe um die Finanzdienstleister BF & Company und 81 SCF Family Office hat den PVC-Verarbeiter Maricell übernommen. Darüber informierte 81 SCF Family Office mit einem Verweis auf entsprechende Medienberichte. Über das finanzielle Volumen und weitere Details der Transaktion wurden in den Meldungen jedoch keine Angaben gemacht. Maricell hat ihren Sitz in Longarone in der nordostitalienischen Region Venetien und produziert verschiedene PVC-Hartschäume für Verbundwerkstoffe, die unter den Brands MYcell, FLEXcell und LYcell vermarktet werden. Verwendet werden die Materialien vor allem im Boots- und Schiffsbau, im Windenergiesektor und im Infrastrukturbereich. Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und setzt jährlich etwa 30 Mio. Euro um, wovon knapp 70 Prozent auf das Auslandsgeschäft entfallen. Der bisherige CEO Massimiliano Demenego Della Mora soll weiter an der Spitze des Unternehmens stehen. Den Medienberichten zufolge kündigen die neuen Eigentümer bereits Investitionen von acht Mio. Euro in die Optimierung der Produktionsprozesse, die Erweiterung der Kapazitäten und die strategische Neupositionierung des Unternehmens an. Mittelfristig soll Maricell auf dem bislang sehr fragmentierten italienischen Markt zum führenden Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 80-100 Mio. Euro entwickelt werden. Dabei soll vor allem auf die Erschließung neuer Märkte für PVC-Hartschäume im Bereich Elektromobilität, die verstärkte Nutzung nachhaltiger Materialien, die Entwicklung neuer Produkte und die Investition in neue Technologien gesetzt werden. Darüber hinaus wird auch die Übernahme von Branchenunternehmen geprüft. Weitere Informationen: maricell.it, www.81scf.com |
Maricell, Longarone, Region Venetien, Italien
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