| 23.04.2025, 12:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Thomas Zimmermann ist seit dem 01. März 2025 Gruppenleiter der Forschungsgruppe Vernetzte Materialien - (Bild: Luca Hoffmannbeck, SKZ). Nach seinem Masterstudium der Chemie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg begann er seine Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg. Diese steht kurz vor dem Abschluss und befasst sich unter anderem mit innovativen Beschichtungen für Solarzellen (Anti-Reflex und Anti-Soiling), Feinstaub absorbierenden Beschichtungen sowie Suprabeads, neuartigen Partikelträgersystemen für die Katalyse und als Indikatoren. Die Gruppe, die bis Juni 2025 auf drei Mitarbeitende ausgebaut werden soll, konzentriert sich auf die Themen Duroplaste, Elastomere sowie deren Synthese und Nachhaltigkeit und bietet sowohl industrienahe Forschung als auch praxisorientierte Dienstleistungen für Unternehmen an. Die Forschungsprojekte der Gruppe konzentrieren sich unter anderem auf die Material- und Prozessentwicklung im Bereich der vernetzten Materialien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beantragung von öffentlich geförderten Forschungsprojekten. Zukünftig sollen die Themen Recycling, nachwachsende Rohstoffe und Batteriematerialien im Bereich der Duroplaste und Elastomere weiter ausgebaut werden. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und die Möglichkeit, die Forschungsgruppe vernetzte Materialien mit meinem Team weiterzuentwickeln“, sagt Thomas Zimmermann. „Wir werden uns intensiv mit der Synthese und dem nachhaltigen Einsatz von Duroplasten und Elastomeren befassen und die Brücke zwischen Grundlagenforschung und industrienahem Wissensaustausch weiter ausbauen.“ Durch neue technische Herausforderungen in Bereichen wie Elektromobilität, erneuerbare Energien, Elektrotechnik und Medizintechnik rückt die Entwicklung vernetzter Kunststoffe mit exakt angepasstem Eigenschaftsprofil immer mehr in den Fokus. So führen steigende Anforderungen zur Gewichtsreduzierung im Rahmen der CO2-Diskussion insbesondere im Automobilbereich zunehmend zur Substitution von thermoplastischen Werkstoffen und Metallen durch kostengünstige und temperaturbeständige Duroplaste. Wie Duroplaste nachhaltiger werden können, erforscht das SKZ gemeinsam mit Industriepartnern im Projekt „BioDurInject“. Ziel ist die Entwicklung biobasierter Duroplast-Formmassen. Klassische Beispiele für die Präsenz vernetzter Kunststoffe sind Elastomeranwendungen wie Dichtungen und Reifen, Faserverbundwerkstoffe sowie viele Lacke. Aber auch darüber hinaus finden Elastomere in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Anwendung. Weitere Informationen: www.skz.de/forschung/material |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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