| 02.05.2025, 09:36 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das ifo Institut befürchtet, dass die deutsche Wirtschaft schon im Sommer wieder schrumpft. "Die verschärfte US-Zollpolitik hat zu vorgezogenen Warenkäufen in den USA geführt. Davon haben die Exporte und die Industrieproduktion in Deutschland im ersten Quartal profitiert", kommentiert ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres 2025. "Der im April in Kraft getretene spürbare Anstieg der Zölle auf Importe aus der EU sowie die Androhung weiterer Zoll-Anhebungen belasteten allerdings den weiteren Verlauf der Konjunktur in Deutschland", so Wollmershäuser. Auf einen Rückgang der Wirtschaftsleistung deuten auch die Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen vom April hin. Zwar hat sich das ifo Geschäftsklima leicht verbessert und damit den vierten Anstieg in Folge verzeichnet. Dazu hat allerdings vor allem eine bessere Einschätzung der aktuellen Lage beigetragen, während sich die Aussichten auf die kommenden Monate insbesondere bei den Industrieunternehmen eintrübten. Laut Wollmershäuser ist noch nicht klar, ob sich diese Einschätzungen in den kommenden Monaten bestätigen: "Gleichzeitig berichteten die Industrieunternehmen von einer kräftigen Zunahme der Unsicherheit, sie können also ihre Geschäfte derzeit schwerer einschätzen als sonst." Risiken bergen insbesondere die wirtschaftspolitischen Kurswechsel der US-Regierung. Chancen könnten sich durch zügige Weichenstellungen der neuen Bundesregierung ergeben. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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