| 07.05.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Das Petrochemieunternehmen Borouge kündigt den weiteren Ausbau seiner bestehenden Produktionsanlagen am Standort Al Ruwais im Emirat Abu Dhabi an. Laut Pressemitteilung des Unternehmens sollen in den kommenden Monaten die Kapazitäten des Ethan-Crackers EU2 sowie der beiden Polyethylen-Anlagen PE4 und PE5 erweitert werden. Kürzlich wurden demnach dazu bereits zwei Großaufträge vergeben. Der Aussendung zufolge wird Linde Engineering das sogenannte Front-End Engineering Design (FEED) für die Erweiterung der EU2-Kapazitäten um 15 Prozent bzw. 230.000 Tonnen Ethylen im Jahr erstellen. Der Abschluss dieses Ausbauprojekts ist bis Ende 2028 geplant. Der zusätzliche Ethan-Bedarf wird dann von dem an Borouge beteiligten Öl- und Gaskonzern ADNOC gedeckt. Den Ausbau der beiden PE-Anlagen wird die in Abu Dhabi ansässige Target Engineering Construction Company im Rahmen eines EPC-Auftrags (Engineering, Procurement, Construction) übernehmen. In den beiden mit der Borstar-Technologie von Borealis betriebenen Anlagen soll die Produktionskapazität von bislang jeweils 540.000 auf 700.000 Tonnen Polyethylen im Jahr erhöht werden. Dabei wird mit einem Abschluss der Arbeiten im ersten Quartal 2027 gerechnet. Borouge-CEO Hazeem Sultan Al Suwaidi erklärte: "Die Erweiterungen unserer Ethylen- und Polyethylen-Kapazitäten werden Borouge in die Lage versetzen, der wachsenden Marktnachfrage gerecht zu werden, neue Einnahmequellen zu erschließen und unsere globale Marktposition weiter zu stärken. Diese Projekte zeigen unser Engagement für Innovation, operative Exzellenz und nachhaltiges Wachstum." Zur Höhe der mit den Ausbauvorhaben verbundenen Investitionen wurden in der aktuellen Aussendung keine Angaben gemacht. Allerdings rechnet Borouge nach Abschluss beider Projekte mit einer Steigerung des EBITDA um bis zu 200 Mio. USD. Die in Abu Dhabi ansässige Borouge ist ein Joint Venture der staatlichen Adnoc mit der mehrheitlich vom österreichischen Öl- und Petrochemiekonzern OMV kontrollierten Borealis. Adnoc ist zugleich Minderheitsgesellschafter von Borealis und OMV. Im März vereinbarten Adnoc und OMV die Fusion von Borouge und Borealis sowie der Nova Chemicals Holdings zur Borouge Group International, deren Abschluss 2026 erwartet wird (siehe auch plasticker-News vom 06.03.2025). Weitere Informationen: |
Borouge, Ruwais, Vereinigte Arabische Emirate
» insgesamt 9 News über "Borouge" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|