| 02.07.2025, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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BASF hat ihr Geschäft mit „Styrodur“, einem Dämmstoff aus extrudiertem Polystyrol (XPS), an die Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG (Bachl) verkauft. Nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden wurde die Transaktion mit Wirkung zum 30. Juni 2025 abgeschlossen. Der Verkauf umfasst auch die Marke „Styrodur“. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Unternehmen weiter heißt, haben die Vertragsparteien über die finanziellen Details der Transaktion Stillschweigen vereinbart. Die Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG hat bereits im Januar 2025 mit der Übernahme des Vertriebs der „Styrodur“-Produkte ihren Verkaufsradius erweitert (siehe auch plasticker-News vom 09.01.2025). Bachl gilt als einer der führenden Hersteller von Dämmstoffen in Deutschland und langjähriger „Styrodur“-Vertriebspartner der BASF. Die Marke „Styrodur“ ist bereits ein etablierter Bestandteil des Bachl-Produktportfolios. „Wir sind stolz darauf, die Marke ‚Styrodur‘ zu übernehmen und blicken äußerst zuversichtlich auf deren Zukunft“, sagt Michael Küblbeck, CEO von Bachl. Die Unternehmensgruppe verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung mit „Styrodur“. „BASF setzt ihren strategischen Fokus konsequent auf expandierbares Polystyrol mit den bekannten Marken ‚Neopor‘ und ‚Styropor‘“, so Dr. Klaus Ries, Leiter Business Management Styrenics Europe bei BASF. „Wir wollen unser EPS-Geschäft ausbauen und unsere Stellung im Markt weiter stärken.“ Hierzu will BASF die Produktionskapazität von „Neopor“ in Ludwigshafen um 50.000 Tonnen auf 250.000 Tonnen pro Jahr erhöhen. Die erweiterte Kapazität soll ab Anfang 2027 zur Verfügung stehen. Im Styrodur-Geschäft sind in der BASF SE rund 50 Mitarbeitende in Produktion, Marketing und Vertrieb tätig. Die betroffenen Mitarbeitenden bleiben in der BASF SE. Weitere Informationen: www.basf.com, www.bachl.de |
BASF SE, Ludwigshafen + Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG, Röhrnbach
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