| 20.01.2026, 10:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bruder Spielwaren hat das Jahr 2025, das zugleich das 50-jährige Markenjubiläum markierte, mit einem soliden wirtschaftlichen Ergebnis abgeschlossen. Der fränkische Familienbetrieb erreichte sein Umsatzziel von 92 Millionen Euro und steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent. Angesichts anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten bewertet die Unternehmensleitung den Jahresabschluss als zufriedenstellend. Das Jubiläumsjahr war von verschiedenen Aktionen mit Partnern und Kunden geprägt, darunter Sondermodelle und eine Sonderausstellung im Nürnberger Spielzeugmuseum. Seit dem ersten Messeauftritt als eigenständige Marke vor 50 Jahren entwickelte sich das Unternehmen von einem regionalen Zulieferer zu einem international tätigen Hersteller von modellmäßigen Spielwaren. Belastend wirkten 2025 weiterhin hohe Energie- und Rohstoffpreise, gestiegene Personalkosten sowie US-Zölle. Zudem sieht sich die Branche zunehmendem Wettbewerbsdruck durch unregulierte Produktimporte aus Asien ausgesetzt. Ein Nachahmerprodukt von Bruder wurde im Berichtsjahr erneut mit dem Negativpreis „Plagiarius“ ausgezeichnet. Bruder investierte auch 2025 in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Das Investitionsvolumen lag bei rund acht Prozent des Jahresumsatzes und umfasste Produktentwicklungen, Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie den Fuhrpark. Für 2026 sind 16 Produktneuheiten angekündigt. Die Produkte werden in über 60 Ländern vertrieben. Der Exportanteil sank leicht auf 66 Prozent, während Deutschland als wichtigster Einzelmarkt ein kleines Plus verzeichnete. Die Belegschaft blieb mit 470 Mitarbeitenden stabil. Der Ausbildung kommt weiterhin eine zentrale Rolle zu: Von neun Absolventen des Jahrgangs 2025 wurden sieben übernommen. Weitere Informationen: www.bruder.de |
Bruder Spielwaren GmbH + Co. KG, Fürth
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