| 04.03.2026, 14:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Polymergruppe Hexpol hat ihre Aktivitäten im Bereich Thermoplaste und thermoplastische Elastomere (TPE) organisatorisch in dem neuen Geschäftsbereich „Hexpol Thermoplastics“ zusammengeführt. Ziel der Neuorganisation ist es, Kunden einen vereinfachten Zugang zu Materialkompetenz zu ermöglichen und Projekte in Forschung und Entwicklung, Regulierung sowie nachhaltiger Werkstoffentwicklung schneller voranzutreiben. Der Geschäftsbereich vereint zehn Unternehmen mit insgesamt 14 Standorten in Europa, China und den USA, darunter almaak international in Deutschland, Hexpol TPE mit Standorten in Europa, China und den USA sowie McCann Plastics, Piedmont Resin Supply und RheTech in den USA. Das Portfolio umfasst mehr als 20 thermoplastische Werkstoffgruppen, darunter technische Thermoplaste wie PA, PC, ABS, ASA und PBT sowie entsprechende Blends, Polyolefine einschließlich glas-, mineral- und naturfaserverstärktem Polypropylen, Farbmasterbatches und Performance-Additive, Rotationsformmassen sowie thermoplastische Elastomere auf Basis von TPS, TPO, TPV, TPU, TPC und Weich-PVC. Die Materialien werden in verschiedenen Industrien eingesetzt, unter anderem in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur, Energie, Konsumgüter und Medizintechnik. Ein Schwerpunkt liegt auf Anwendungen im Automobilbereich sowie auf Lösungen für die Kreislaufwirtschaft. Die Thermoplastics-Unternehmen der Gruppe verfügen über Erfahrung im Einsatz von Rezyklaten. Die almaak international GmbH betreibt in Deutschland zudem ein internes Recycling zur Sicherstellung von Materialqualität und Performance. Das Werkstoffportfolio umfasst Materialien mit Freigaben verschiedener Automobilhersteller, darunter BMW, Ford, Geely, General Motors, Mercedes-Benz, Stellantis, Volvo und Volkswagen. Darüber hinaus liefert Hexpol Werkstoffe für regulierte Anwendungen wie Medizinprodukte, Spielwaren oder Anwendungen mit Lebensmittelkontakt. Der TPE-Standort in Schweden war nach Unternehmensangaben der erste europäische Hersteller mit ISO-13485-Zertifizierung für Qualitätsmanagement in der Medizinprodukteindustrie. Durch die Zusammenführung der Thermoplastics- und TPE-Einheiten will das Unternehmen zudem die Entwicklung geprüfter Materialkombinationen für Mehrkomponentenanwendungen stärken, insbesondere im Hinblick auf Haftungseigenschaften zwischen harten und elastischen Materialien. Nach Angaben des Unternehmens werden Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte in Strategie und operative Prozesse integriert. Schwerpunkte sind verantwortungsvolle Beschaffung, der Einsatz recycelter und erneuerbarer Rohstoffe sowie Transparenz bei der Bewertung von Umweltauswirkungen, unter anderem durch Product-Carbon-Footprint-Berechnungen sowie Zertifizierungen und Bewertungen etwa durch EcoVadis, ISCC Plus und TÜV Rheinland. Weitere Informationen: www.hexpol.com, www.hexpol.com/thermoplastics |
Hexpol TPE Ltd, Manchester, UK
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