| 09.03.2026, 12:56 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Tartler Group erweitert ihre Produktionskapazitäten sowohl am Stammsitz in Michelstadt als auch am indischen Standort Ahmedabad. Mit Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro entstehen in Deutschland neue Fertigungsflächen für die Zerspanungstechnik, während in Indien ein Montagezentrum für Dosier- und Mischanlagen zur Kunstharz-Verarbeitung aufgebaut wird. Am Standort Michelstadt werden derzeit zwei neue Produktionshallen mit jeweils 460 Quadratmetern Nutzfläche errichtet. Die Gebäude entstehen in unmittelbarer Nähe des Stammwerks und sollen Mitte 2026 in Betrieb gehen. Dort plant die Unternehmensgruppe die Installation mehrerer neuer Drehmaschinen, eines Dreh-Fräszentrums mit angebundener Automation sowie hochautomatisierter, KI-gestützter Fertigungslinien für die Serienproduktion hochpräziser Metallbauteile. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Messsystem zur mikrometergenauen Voreinstellung von Werkzeugen während der laufenden Produktion. Die Erweiterung dient vor allem dem Ausbau der Kapazitäten der Tochtergesellschaft ZT Odenwald. Das Unternehmen ist auf hochpräzise Zerspanungsteile spezialisiert und fertigt Komponenten mit hohen Anforderungen an geometrische Genauigkeit. ZT Odenwald deckt derzeit Konstruktion und Produktion von Prototypen, Vorserien und Serienteilen aus gängigen Metallen ab. Abnehmer stammen unter anderem aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Hydraulik, der Lebensmitteltechnik sowie der Luftfahrtindustrie. Neben der Fertigung übernimmt das Unternehmen auch Dienstleistungen wie die Laserkennzeichnung von Bauteilen. Mit der neuen Infrastruktur soll künftig auch die Produktion größerer Serien möglich werden. Parallel dazu hat die Tartler Group ihre Aktivitäten in Indien ausgebaut. Die Tochtergesellschaft Tartler India ist aus dem bisherigen Standort Vadodara in größere Gebäude im Industriegebiet von Ahmedabad umgezogen. Der neue Gebäudekomplex umfasst rund 500 Quadratmeter und wird für die Endmontage von Standardmaschinen genutzt. Die indische Einheit konzentriert sich auf die Montage und Auslieferung von Dosier- und Mischanlagen für die Verarbeitung von Kunstharzen. Dazu gehören Maschinen der Baureihen „Nodopur“ und „Nodopox“ sowie Entgasungs- und Abfüllstationen des Typs „TAVA F“. Die Entwicklung der Anlagen sowie die Fertigung der Komponenten und Bauteile verbleiben weiterhin in Deutschland. Tartler ist seit 2022 mit Standorten in Vadodara und Chennai im indischen Markt präsent. Zunächst lag der Schwerpunkt der lokalen Aktivitäten auf Vertrieb, Service und Anlagenkonfiguration. Mit dem neuen Montagezentrum in Ahmedabad erweitert das Unternehmen seine Präsenz um Produktionskapazitäten, um regionale Kunden aus Branchen wie Automobilbau, Elektrotechnik, Werkzeugbau und Windkrafttechnik schneller zu bedienen. Die Tartler Group entwickelt und produziert Dosier-, Misch- und Applikationsanlagen für die industrielle Kunstharz-Verarbeitung. Ergänzend bietet das Unternehmen Serviceleistungen wie Fernwartung, Ersatzteilversorgung, Wartungs- und Umbauservices sowie Site Acceptance Tests bei der Inbetriebnahme von Anlagen beim Kunden. Weitere Informationen: www.tartler.com |
Tartler GmbH, Michelstadt
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