| 13.05.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Von der Teileentnahme bis zur Verpackung umschließt die FlexCell plus alle Automatisierungskomponenten in einer kompakten, sicheren Einheit und dennoch ist der Werkzeugraum jederzeit sehr einfach zugänglich - (Bilder: Wittmann). Mit dem FlexCell-Konzept bietet Wittmann kompakte Automatisierungszellen für unterschiedliche Spritzgießanwendungen an. Die Baureihe umfasst die Varianten Basis, Primus und Plus und reicht von einfachen Pick-and-Place-Aufgaben bis zur Einbindung nachgelagerter Prozesse wie dem Verpacken von Spritzgießteilen. Die Zellen basieren auf einem standardisierten Aufbau, lassen sich direkt an Spritzgießmaschinen andocken und sind für Maschinen unterschiedlicher Hersteller geeignet. Sie können sowohl in Neuanlagen eingesetzt als auch in bestehende Produktionen integriert und erweitert werden. Die auf der Messe gezeigte FlexCell plus ist für eine zeitweise autonome Produktion ausgelegt. Dazu ist ein vollautomatisches Boxentransfersystem integriert, das Spritzgießteile direkt in Kisten, Kleinladungsträger oder Kartons ablegt. Die Ablage kann ungeordnet oder nach definiertem Stapelmuster erfolgen. Das Boxentransfersystem ist gemeinsam mit der Schutzeinhausung als Einheit ausgeführt und kann zur Seite geschoben werden. Dadurch bleibt der Werkzeugraum für manuelle Eingriffe sowie für Reinigungs- und Wartungsarbeiten zugänglich. Ein zentrales Entwicklungsziel der FlexCell-Zellen war ein geringer Flächenbedarf. Da die Automatisierung unmittelbar an die Spritzgießmaschine angebunden wird und die Produktion bei geöffneter Maschinenschutztür möglich ist, kann die Zelle nah an die Schließeinheit heranrücken. Dies verkürzt Handlingwege und kann den Einsatz kürzerer Roboterachsen ermöglichen. Alle Automatisierungskomponenten sind innerhalb der Zelle fest angeordnet und eingehaust. Auch Temperiergeräte können platzsparend integriert werden. Der standardisierte Aufbau soll zudem Rüstprozesse vereinfachen und Lieferzeiten verkürzen. ![]() Die Mühlen von Wittmann sind so konstruiert, dass sie sich kompakt in die Produktionszelle integrieren lassen. Als zweites Exponat zeigt Wittmann eine S-Max Mühle für das Inline-Recycling. Hintergrund sind steigende Rohstoffkosten und regulatorische Anforderungen, die das direkte Vermahlen von Angüssen und Fehlteilen in der Spritzgießfertigung stärker in den Fokus rücken. Das vor Ort erzeugte, sortenreine Mahlgut kann je nach Anwendung der Neuware wieder beigemischt werden. Die Zahnwalzenmühlen der S-Max Baureihe sind für den Einsatz direkt neben der Spritzgießmaschine ausgelegt. Mit einer niedrigen Drehzahl von 27 U/min bei 50 Hz verarbeiten sie technische Kunststoffe, darunter Styrol- und Acrylatkunststoffe sowie glasfaserverstärkte Materialien. Die niedrige Drehzahl reduziert Geräuschentwicklung, Energieverbrauch und Staubanteil. Gleichzeitig entsteht eine homogene Korngröße, die eine gleichbleibende Mahlgutqualität unterstützen soll. Für den Betrieb der S-Max Mühlen hebt Wittmann insbesondere Wartungsarmut und einfache Reinigung hervor. Die Mühlen arbeiten ohne Sieb, und die Mahlkammer lässt sich mit wenigen Handgriffen vollständig öffnen. Dies erleichtert Materialwechsel und Reinigungsarbeiten. Ergänzend verweist Wittmann auf Beratungsangebote zur Auswahl geeigneter Mühlen und zur Einbindung des Inline-Recyclings in den Produktionsprozess. Anlagen für Mahl- und Spritzgießversuche stehen in den Technika des Unternehmens in Meinerzhagen und Nürnberg zur Verfügung. Kuteno 2026, 09.-11. Juni 2026, Bad Salzuflen, Stand 20-D36 Weitere Informationen: www.wittmann-group.com |
Wittmann Tec Group GmbH, Wien, Österreich + Wittmann Battenfeld GmbH, Kottingbrunn, Österreich + Wittmann Battenfeld Deutschland GmbH, Meinerzhagen + Nürnberg
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