| 28.07.2003 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Forschungsunternehmen PE Europe GmbH untersuchte im Rahmen einer Studie mit dem Titel "PVC-Rückgewinnungsoptionen: Ökologische und Ökonomische Systemanalyse" im Auftrag von Vinyl 2010, dem 10-Jahres-Programm der europäischen PVC-Industrie für nachhaltiges Wirtschaften, verschiedene Behandlungsoptionen für gemischte Kabelabfälle. Dabei wurde die Deponierung als gemeinsame Referenzgröße für den Vergleich mit den folgenden Rückgewinnungsverfahren zugrunde gelegt: Vinyloop: werkstoffliche Verwertung unter Einsatz von Lösemitteln Stignaes: rohstoffliche Verwertung (Hydrolyse-Pyrolyse-Verfahren) Watech: rohstoffliche Verwertung MVR Hamburg: moderne Verbrennung von Siedlungsabfällen mit Rückgewinnung von Energie und Salzsäure Die Studie kam zu dem Schluss, dass vom Standpunkt der Ökoeffizienz alle vier Rückgewinnungsoptionen der Deponierung vorzuziehen sind. Unter dem Gesichtspunkt der stofflichen Verwertung und der Energierückgewinnung lieferte das sog. Vinyloop-Verfahren die besten Ergebnisse, gefolgt von den beiden rohstofflichen Verwertungsverfahren und von MVR. Weiterhin heißt es, dass bei der Wahl des Rückgewinnungsverfahrens stets auch spezifische nationale und sogar lokale Gegebenheiten zu berücksichtigen sind, da die umweltpolitischen Maßnahmen von Ort zu Ort unterschiedlich seien. Weitere Informationen: "Vinyl 2010 - Die Freiwillige Selbstverpflichtung der Europäischen PVC-Industrie zur nachhaltigen Entwicklung - Fortschrittsbericht 2003" www.vinyl2010.org www.pe-europe.de |
Vinyl 2010 + PE Europe GmbH, Brüssel + Leinfelden-Echterdingen
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