| 21.08.2026, 10:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der südkoreanische Spezialchemiehersteller Songwon hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Der Konzernumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 23,8 % auf 328,5 Mrd. KRW. Der Bruttogewinn verdoppelte sich auf 78,1 Mrd. KRW, während die Bruttomarge von 14,6 auf 23,8 % stieg. Das operative Ergebnis erreichte 39,8 Mrd. KRW nach 8,6 Mrd. KRW im zweiten Quartal 2025. Das EBITDA erhöhte sich von 18,1 auf 50,8 Mrd. KRW, die EBITDA-Marge verbesserte sich entsprechend von 6,8 auf 15,5 %. Unter dem Strich erzielte Songwon einen Periodengewinn von 29,6 Mrd. KRW, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 1,5 Mrd. KRW angefallen war. Für das erste Halbjahr 2026 weist das Unternehmen einen Umsatz von 597,7 Mrd. KRW aus, 10,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg um 239,8 % auf 66,4 Mrd. KRW. Der Periodengewinn erreichte 47,7 Mrd. KRW nach 3,4 Mrd. KRW im ersten Halbjahr 2025. Wesentlicher Wachstumstreiber war der Geschäftsbereich Industrial Chemicals. Dessen Umsatz stieg im zweiten Quartal um 27,0 % auf 242,5 Mrd. KRW. Nach Angaben des Unternehmens sicherten sich Kunden angesichts von Unsicherheiten in den Lieferketten, steigenden Inputkosten und der geopolitischen Lage zusätzliche Mengen. Besonders das Geschäft mit Polymerstabilisatoren profitierte von höherer Nachfrage und einem knapperen Marktangebot. Dies führte zu höheren Absatzmengen, Verkaufspreisen und Margen. Auch bei Kraftstoff- und Schmierstoffadditiven entwickelte sich die Nachfrage stärker als erwartet. Die Absatzmengen lagen über dem Niveau des ersten Quartals 2026, teilweise infolge vorsorglicher Bestellungen der Kunden. Im Bereich Beschichtungen führten Preisanpassungen zum Ausgleich höherer Rohstoff- und Frachtkosten zu steigenden Umsätzen, während die Absatzmengen weitgehend stabil blieben. Der Geschäftsbereich Performance Chemicals erhöhte seinen Quartalsumsatz um 15,6 % auf 86,0 Mrd. KRW. Bei Zinn-Zwischenprodukten stützten höhere Zinnpreise Umsatz und Margen, während die Nachfrage aus der Automobil- und Katalysatorindustrie schwach blieb. Im PVC-Geschäft führten geopolitische Unsicherheiten nach Unternehmensangaben dazu, dass Kunden ihre Beschaffungsquellen diversifizierten und alternative Produkte schneller qualifizierten. Bei lösungsbasierten und thermoplastischen Polyurethanen blieb die Entwicklung gegenüber dem ersten Quartal weitgehend stabil. Leicht niedrigere Absatzmengen wurden durch Preisanpassungen infolge höherer Rohstoffkosten sowie durch Vorbestellungen zur Absicherung der Versorgung kompensiert. Für das dritte Quartal 2026 erwartet Songwon auf Basis der aktuellen Nachfrage und Bestellmuster ein Geschäftsumfeld auf einem ähnlichen Niveau wie im zweiten Quartal. Geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten, Störungen der Lieferketten sowie schwankende Rohstoffpreise erschweren nach Einschätzung des Unternehmens jedoch die Prognose der weiteren Nachfrage. Die Visibilität über das dritte Quartal hinaus bleibt daher begrenzt. Weitere Informationen: www.songwon.com |
Songwon Industrial Co., Ltd., Ulsan, Korea
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