| 28.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die RSH Polymere GmbH erweitert ihr Portfolio an Regranulaten und Recycling-Compounds um neue Hybridtypen aus Post-Industrial-Rezyklaten (PIR) und Post-Consumer-Rezyklaten (PCR). Die Materialien sollen auf Anwendungen zugeschnitten werden, bei denen sowohl definierte Rezyklatanteile als auch technische Anforderungen an die Werkstoffeigenschaften erfüllt werden müssen. Das Unternehmen stellt die neuen Typen zur Fakuma vor.Kombination von PIR und PCR für regulatorische Anforderungen Bei den neuen Hybridmaterialien wird der PCR-Anteil so ausgelegt, dass vorgesehene beziehungsweise künftig geltende Mindestquoten aus regulatorischen Vorgaben berücksichtigt werden können. RSH Polymere verweist dabei unter anderem auf Anforderungen aus der europäischen Verpackungsverordnung PPWR sowie auf Regelungen für den Automobilbereich. Ergänzend kommen PIR-Rohstoffe zum Einsatz. Mit der Kombination beider Rezyklatströme verfolgt das Unternehmen das Ziel, die für bestimmte Anwendungen erforderlichen PCR-Anteile mit den vergleichsweise konstanten Materialeigenschaften geeigneter PIR-Rohstoffe zu verbinden. Die Werkstoffe sollen insbesondere dort eingesetzt werden, wo künftig konkrete Mindestanteile an Post-Consumer-Rezyklat vorgeschrieben sind und zugleich definierte technische Eigenschaften erreicht werden müssen. Anwendungsspezifische Entwicklung von Rezyklaten RSH Polymere beliefert nach eigenen Angaben insbesondere die Verpackungs-, Konsumgüter-, Bau- und Automobilindustrie. Die Regranulate und "rCompounds" werden auf die jeweiligen Verarbeitungs- und Bauteilanforderungen abgestimmt. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Neuware auch in technisch anspruchsvolleren Anwendungen durch Rezyklate mit hohen PIR- und PCR-Anteilen zu ersetzen. Die Materialentwicklung erfolgt gemeinsam mit den Anwendern. Dabei werden Rezepturen und Rezyklatanteile an die jeweilige Anwendung sowie an regulatorische Vorgaben angepasst. Das Unternehmen produziert Regranulate und Recycling-Compounds in eigenen Werken in Hamburg und Garstedt in Niedersachsen. Rund 50.000 Tonnen Verkaufsvolumen für 2026 angestrebt Für 2026 strebt RSH Polymere ein Verkaufsvolumen von rund 50.000 Tonnen Kunststoffgranulaten an. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter an zwei Standorten. 35-jähriges Bestehen Im Jahr 2026 besteht RSH Polymere seit 35 Jahren. In diesem Zeitraum hat sich das Unternehmen auf die Aufbereitung und Weiterentwicklung von Kunststoffrezyklaten spezialisiert. Nach Unternehmensangaben liegt ein wesentlicher Schwerpunkt heute auf Regranulaten und Recycling-Compounds für höherwertige Anwendungen, in denen Rezyklate Neuware technisch ersetzen können. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle B1, Stand 1011 Weitere Informationen: www.rsh-polymere.de |
RSH Polymere GmbH, Hamburg
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