| 12.10.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Rapid.Tech 3D soll nach dem Rückzug der Messe Erfurt als Veranstalter unter neuer Trägerschaft fortgeführt werden. Mitglieder des bisherigen Fachbeirats haben dazu den RapidTech 3D e.V. gegründet. Der Verein will die etablierte Plattform für additive Fertigung erhalten und das Veranstaltungskonzept weiterentwickeln. Nachdem die Messe Erfurt entschieden hatte, die Rapid.Tech 3D im bisherigen Format nicht fortzuführen, übernimmt nun eine Initiative aus dem bisherigen Fachbeirat die Verantwortung für die Zukunft der Veranstaltung. Der neu gegründete RapidTech 3D e.V. will mit Zustimmung und Unterstützung der Messe Erfurt den fachlichen Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft und Forschung langfristig sichern. „Dass wir die Rapid.Tech 3D aus der Community heraus weiterführen können, ist alles andere als selbstverständlich“, erklärt Carl Fruth, Vorstand des RapidTech 3D e.V. Er würdigt insbesondere die langjährige Arbeit der Messe Erfurt und die Unterstützung des Freistaats Thüringen. Technologische Weiterentwicklung im Fokus Der Verein will den fachlichen Charakter der Rapid.Tech 3D weiter stärken. Im Mittelpunkt sollen technische Entwicklungen, industrielle Anwendungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und der Erfahrungsaustausch zwischen Anwendern und Technologieanbietern stehen. Dabei soll das Themenspektrum über die klassische additive Fertigung hinaus erweitert werden. Insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), Physical AI, Automatisierung und neue Produktionskonzepte sollen künftig stärker berücksichtigt werden. Auch das Veranstaltungskonzept steht auf dem Prüfstand. Diskutiert wird unter anderem ein flexibles Format mit wechselnden Austragungsorten und technologischen Schwerpunkten. Konkrete Termine und Veranstaltungsorte für eine Neuauflage wurden bislang nicht bekannt gegeben. Bedeutung für die Kunststoffindustrie Für die Kunststoffbranche ist die Fortführung der Rapid.Tech 3D insbesondere mit Blick auf die industrielle additive Verarbeitung polymerer Werkstoffe interessant. Verfahren wie die Materialextrusion, das Lasersintern von Kunststoffpulvern und die Verarbeitung von Photopolymeren eröffnen neue Möglichkeiten für die Herstellung von Prototypen, Funktionsbauteilen und Kleinserien. Neben der Weiterentwicklung von Druckverfahren gewinnen dabei die Verfügbarkeit geeigneter Kunststoffwerkstoffe, reproduzierbare Materialeigenschaften und die Wirtschaftlichkeit industrieller Anwendungen an Bedeutung. Inwieweit diese Themen künftig eigene Schwerpunkte innerhalb der Rapid.Tech 3D bilden werden, bleibt abzuwarten. Weitere Gründungsmitglieder gesucht Der RapidTech 3D e.V. lädt weitere Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und der Additive-Manufacturing-Community zur Mitwirkung ein. Noch bis zum 31. Oktober 2026 besteht die Möglichkeit, dem Verein als Gründungsmitglied beizutreten und die künftige Ausrichtung der Plattform mitzugestalten. Weitere Informationen: rapidtech3d.com |
RapidTech 3D e.V. c/o FIT AG, Lupburg
» insgesamt 1 News über "RapidTech 3D e.V." im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Meist gelesen, 10 Tage
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Leuna-Polyamid: Insolvenzverfahren eröffnet - Geordnete Stilllegung der Anlagen eingeleitet
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Meist gelesen, 30 Tage
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Schütz: Neues IBC-Werk am BASF-Standort Ludwigshafen soll 2027 in Betrieb gehen
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|