| 03.11.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Trelleborg AB (publ) mit Sitz in Trelleborg, Schweden, hat über ihren Geschäftsbereich Trelleborg Sealing Solutions eine Vereinbarung zur Übernahme der US-amerikanischen Tri-Mack Plastics Manufacturing Corp. unterzeichnet. Wie der Konzern am 21. Oktober 2026 mitteilte, wird der Abschluss der Transaktion im ersten Quartal 2027 erwartet. Ein Kaufpreis wird in der Mitteilung nicht genannt. Tri-Mack wurde 1974 gegründet und fertigt in Bristol im US-Bundesstaat Rhode Island Komponenten aus Hochleistungsthermoplasten und thermoplastischen Verbundwerkstoffen. Zu den Anwendungen zählen Flugzeugstrukturen und Flugzeugtriebwerke. Darüber hinaus beliefert das Unternehmen Hersteller von Halbleiterausrüstungen und industriellen Gasturbinen. Der Umsatz lag nach Angaben von Trelleborg im Geschäftsjahr 2025 bei rund 300 Mio. schwedischen Kronen. Nach eigener Darstellung deckt Tri-Mack die Prozesskette von Bauteilauslegung und Werkstoffauswahl über Prototypen und Werkzeugbau bis zur Fertigung und Montage ab. Zu den Verfahren gehören Spritzgießen, Thermoformen von Verbundwerkstoffen, mehrachsige Zerspanung sowie Kleben und Montage. Verarbeitet werden unter anderem Polyetheretherketon (PEEK), Polyamidimid (PAI), Polyetherimid (PEI) und Polyphenylensulfid (PPS). Das Unternehmen setzt auch vollständig automatisierte Fertigungszellen mit Robotern ein. Trelleborg will mit dem Zukauf sein Angebot an thermoplastischen Lösungen für die Luftfahrt und seine Kompetenzen bei Kunststoff- und Verbundwerkstoffkomponenten ausbauen. Der Konzern ordnet Tri-Mack als Ergänzung der durch frühere Übernahmen aufgebauten Luftfahrtplattform ein. Als Treiber für den Einsatz thermoplastischer Verbundwerkstoffe nennt Trelleborg Anforderungen an geringeres Gewicht, kürzere Fertigungszeiten und höhere Kosteneffizienz. Weitere Informationen: www.trelleborg.com, trimack.com |
Trelleborg AB, Stockholm, Schweden
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